Klimaschutz:
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Photos Langgöns: Jürgen Heidecke
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Mai 25 Langgöns (iri). Strom ist teuer, Jörg M. aus Lang-Göns überlegt deshalb, wie er ihn selbst erzeugen könnte. Die Sonne scheint, er steht im Garten und blickt auf das Dach seines Einfamilienhauses. Eine Photovoltaikanlage wäre perfekt, doch wo soll er anfangen? Welche Größe braucht er, welche Module und lohnt sich ein Batteriespeicher? Dann hört er von den neuen »BürgerSolarBeratern« der Gemeinde Langgöns.
Er nimmt Kontakt auf und bald schon kommt Jürgen Heidecke, einer der Berater, zu ihm nach Hause, um alle diese Fragen zu klären - unverbindlich und kostenlos.
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2024- Ab sofort gibt es in Langgöns eine ehrenamtliche, kostenfreie und unabhängige BürgerSolarBeratung, die bei der Planung und Umsetzung einer Photovoltaikanlage auf privaten Hausdächern unterstützt.
Die BürgerSolarBeratung wird von ehrenamtlich Aktiven, ohne wirtschaftliche oder parteipolitische Interessen angeboten. Interessierte bekommen aus erster Hand unverbindliche Tipps und Ratschläge. Für die Gemeinde Langgöns ist dieses Angebot ein weiterer Schritt zum Ausbau der Erneuerbaren Energien.
Insgesamt konnte sich ein Beratungs-Team von 5 ehrenamtlichen Beratern etablieren. BürgerSolarBerater greifen hierbei nicht nur auf ihre eigene Expertise zurück, sondern auch auf eine weiterführende Ausbildung durch den Verein MetropolSolar e.V.. Die Kosten hierzu wurden seitens der Landesenergie Agentur Hessen vollständig übernommen.
„In der Beratung geht es darum, die Interessenten zu begleiten und auch mal ganz banale, praktische Probleme zu besprechen, wie zum Beispiel wo kann der Wechselrichter angebracht werden oder muss mein Zählerschrank erneuert werden. Aber auch komplexere Fragestellungen, wie die Frage nach der Notwendigkeit eines Batteriespeichers oder dessen Kapazität bei aktuellem und sich verändernden Verbrauch. Auch die Begleitung bei der Angebotseinholung und der Umsetzung sind möglich“, erklären Jürgen Heidecke, Jürgen Hilla und Felix Reuhl, die zum Kreis der ehrenamtlichen BürgerSolarBerater in Langgöns gehören.
Die ehrenamtlichen Kräfte beraten ganz individuell, jeweils an das eigene Dach und den persönlichen Bedarf angepasst. „Es ist eine gute Ergänzung zu den vorhandenen Beratungsstellen und zudem eine private Initiative im Sinne einer Nachbarschaftshilfe“, erklärt die Klimaschutzmanagerin Susanne Müller.
„Denn bei der Anschaffung einer PV-Anlage hängen die passende Größe und das passende Modell von vielen Faktoren wie Dachausrichtung, Anzahl der Bewohner, Anwesenheit und Verbrauchsverhalten, künftige Änderungen in der Bewohnerzahl, anstehende Haussanierungen, möglicher Einsatz einer Wärmepumpe oder der Anschaffung eines Elektroautos ab.“
Auch weitere Interessierte an der Mitarbeit als BürgerSolarBeraterIn können sich sehr gerne melden.
