PROJEKTE und AKTIONEN AKTUELL

Unterstützung für selbst genutzte Photovoltaikanlagen im Rahmen des Hessischen Solarförderprogramms

Das Land Hessen unterstützt ab sofort die Finanzierung von Photovoltaikanlagen auf selbst genutzten Wohngebäuden mit zinsvergünstigten Darlehen:

Rahmenbedingungen:

  • Erstmaliger Kauf und Installation inkl. Netzanschluss von PV (bis 20 kWp) sowie Kauf und die Installation eines Batteriespeichers und von Steuer- und Regeltechnik (Σ max. 50.000 €)
  • 1,5 % p.a. Zinszuschuss vom Land Hessen
  • 10 % liquides Eigenkapital notwendig
  • Antrag online über die WI-Bank stellen (nachfolgender Link)

Nähere Infos unter: mehr

Tipp: Checken Sie vorab mit dem Solar-Kataster-Hessen die Sonneneinstrahlung auf Ihrem Dach: mehr

 

Baumspenden als Geschenk

Bäume für den Klimaschutz – Ihre Spende oder das perfekte Geschenk für unsere Zukunft

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

Die Klimaveränderungen der letzten Jahre haben in den Langgönser Wäldern deutliche Spuren hinterlassen. Große Waldflächen wurden durch Schädlinge wie den Fichten- und Lärchenborkenkäfer sowie durch Krankheiten wie den Buchenkomplexerkrankung stark beeinträchtigt.
Um eine weitere Ausbreitung dieser Schäden zu verhindern und gleichzeitig die Verkehrssicherheit entlang von Straßen und Wegen zu gewährleisten, mussten vielerorts großflächige Fällungen vorgenommen werden.

Zwar wird sich im Laufe der Zeit eine natürliche Verjüngung einstellen, doch dieser Prozess kann viele Jahre dauern. Zudem werden sich wichtige Wirtschaftsbaumarten wie Eiche, Tanne oder Douglasie auf vielen Flächen nicht von selbst regenerieren.

Daher hat die Gemeinde Langgöns beschlossen, eine große Spendenaktion zu starten. Ziel ist es, in Teilen der gemeindlichen Wälder neue, gesunde Mischwälder aus Baumarten wie Elsbeere, Eiche, Tanne und Kirsche zu pflanzen.

Mit Ihrer Spende zur Aktion „Bäume für den Klimaschutz“ leisten Sie einen direkten Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in unserer Gemeinde. Die Kosten pro Baum – inklusive Pflanzung und Pflege – betragen 10 Euro.

Zeigen Sie Ihre Verbundenheit mit unseren Langgönser Wäldern, die seit Jahrhunderten Lebensraum zahlreicher Tierarten, Sauerstoffspender, Wasserspeicher und ein Ort der Erholung sind.

Jeder gespendete Euro hilft, die entstandenen Waldschäden möglichst schnell zu beheben – damit auch kommende Generationen unsere Wälder so genießen können, wie wir es heute tun.

Tipp: Eine Spende oder Baum-Patenschaft ist auch ein wunderbares Geschenk – nachhaltig, sinnvoll und mit bleibendem Wert. Verschenken Sie ein Stück Zukunft und machen Sie Ihren Liebsten eine Freude, die Wurzeln schlägt.

Spenden werden erbeten auf die Konten der Gemeinde Langgöns, unter dem

Stichwort: „Aktion Bäume für den Klimaschutz“.

Sparkasse Gießen:                  IBAN: DE56 5135 0025 0244 0032 03

Volksbank Mittelhessen:       IBAN: DE45 5139 0000 0015 7412 01

Sparkasse Wetzlar:                 IBAN: DE33 5155 0035 0000 0002 16

 

Spendenquittungen können ab 50,- € Spendenbetrag ausgestellt werden.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung,

Marius Reusch, Bürgermeister

 

Ansprechpartnerin

Klimaschutzmanagerin

Larissa Winter 

Tel: 06403 902058

E-Mail l.winter@langgoens.de

 

Bürgerdialog Zukunft der Energieversorgung

Bitte hier zur Seite Windkraft für weitere Infos klicken 

Kostenloses Beratungs- und Informationsangebot der LEA Hessen für Bürgerinnen und Bürger

Ihr Zuhause. Ihre Zukunft – das kostenlose Beratungs- und Informationsangebot der LEA Hessen für Bürgerinnen und Bürger 

Praxiswissen und individuelle Beratung rund um das Thema Energiesparen und energetische Modernisierung Ihrer Immobilie

Seit Anfang dieses Jahres bietet die LEA LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA Hessen) zwei kostenlose Onlineformate für Bürgerinnen und Bürger via Microsoft Teams an:

  • Unter dem neuen Branding „Ihr Zuhause. Ihre Zukunft: Das Webinar“ setzt die LEA Hessen die bewährte Webinar-Reihe “LEA Hessen Kompakt” fort. Hier teilen Expertinnen und Experten ihr Wissen zum Energiesparen und zu einzelnen Fachthemen der energetischen Sanierung. 

 
Die kommenden Webinare:

20.01.2026                   18:30 bis 20:00 Uhr

Ihr Zuhause. Ihre Zukunft: Webinar Die Wärmewende im Eigenheim meistern

 

30.01.2026                   16:00 bis 17:30 Uhr

Ihr Zuhause. Ihre Zukunft: Die Sprechstunde

 

10.02.2026                   16:30 bis 18:00 Uhr

Ihr Zuhause. Ihre Zukunft: Die Sprechstunde

 

27.02.2026                   16:00 bis 17:30 Uhr

Ihr Zuhause. Ihre Zukunft: Die Sprechstunde

 

10.03.2026                   16:30 bis 18:00 Uhr

Ihr Zuhause. Ihre Zukunft: Die Sprechstunde

 

27.03.2026                   16:00 bis 17:30 Uhr

Ihr Zuhause. Ihre Zukunft: Die Sprechstunde

 

05.05.2026                   16:30 bis 18:00 Uhr

Ihr Zuhause. Ihre Zukunft: Die Sprechstunde

 

Ihr Zuhause. Ihre Zukunft: Webinar Die Wärmewende im Eigenheim meistern

 

Die Zugangsdaten und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.lea-hessen.de/veranstaltungen/uebersicht-veranstaltungen-termine/

  • In der Gruppensprechstunde „Ihr Zuhause. Ihre Zukunft: Die Sprechstunde“ können Bürgerinnen und Bürger individuelle Fragen zum Energiesparen oder zur energetischen Sanierung stellen. Darüber hinaus beantworten die , insbesondere auch zu staatlichen Fördermitteln, an die Expertinnen und Experten der LEA Hessen insbesondere auch Fragen zu staatlichen Fördermitteln. Zu Beginn jeder Sprechstunde hält zudem eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter der LEA Hessen einen kurzen Impulsvortrag zu einem speziellen Thema, das die Bürgerinnen und Bürger interessiert. Die Sprechstunden finden in der Regel alle 2 Wochen (außer in den Ferien) statt.Ein späterer Einstieg in die eineinhalbstündige Sprechstunde ist problemlos möglich. Eine Voranmeldung ist erwünscht.
  • Termine der Sprechstunden und Webinare sowie Anmeldung unter 
    https://www.lea-hessen.de/buergerinnen-und-buerger/ihr-zuhause-ihre-zukunft/ 
     

Etablierte PROJEKTE und AKTIONEN

Erfolgreich etabliert: Betrieb des Bürgerbusses zum MITFAHREN seit 2022

Langgöns (ikr). Der neue „Bürgerbus für das Kleebachtal“ der Gemeinde Langgöns steht, bildlich gesehen, in der Pole-Position und wartet jetzt auf „Kundschaft“. „Wir wollen ihn von Anfang an mit Schwung und Leben füllen“, sagte der Langgönser Bürgermeister Marius Reusch bei der Vorstellung des achtsitzigen Elektrokleinbusses vor dem Bürgerhaus im Ortsteil Lang-Göns. Gemeinsam mit Anna-Lena Bauer, die bei der Gemeindeverwaltung für das Projekt zuständig ist, sowie Martin Gehl und Martina Kocksch von der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ informierte der Rathauschef über das neue Mobilitätsangebot. Der Bürgerbus soll hauptsächlich Senioren im Kleebachtal, insbesondere denjenigen, die zeitweise oder dauerhaft nicht mobil sind, für Fahrten in die Nachbarorte zur Verfügung stehen, egal ob es sich um Fahrten zum Arzt, Einkaufen, für Behördengänge, Besuche, die beliebten Senioren-Mittagstische oder Konzerte handelt. Die Senioren werden von zu Hause abgeholt und auch wieder dorthin gebracht. Wer jünger ist, aber nicht mobil, kann das Angebot ebenfalls nutzen. Am Anfang wird der Bus an zwei Tagen in der Woche fahren, „wenn die Nachfrage größer ist, werden wir reagieren und das Angebot entsprechend ausweiten“, sagte Reusch. Am Wochenende soll der Bus für Vereine zur Verfügung stehen. Derzeit wird er auch für Fahrten zur Unterstützung der ukrainischen Flüchtlinge eingesetzt.

Der Bürgerbus wurde der Gemeinde über ein Förderprogramm des Landes Hessen im Rahmen der Offensive „Land hat Zukunft“ sowie der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ zur Verfügung gestellt. Dieses neue Beförderungsangebot ist für alle, die es nutzen, völlig kostenfrei, wer möchte, kann einen Obolus spenden, eine entsprechende Box wird im Bus angebracht sein. Die Fahrten werden von Ehrenamtlichen in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat Langgöns durchgeführt.

„Ende 2019 haben wir den Antrag für den Bürgerbus gestellt, wegen der Pandemie hat es etwas gedauert. Aber nun ist ein guter Zeitpunkt, zum Sommer hin zu starten, wo wir gerade aus der Pandemie herauskommen und viele gesellschaftliche Aktivitäten wieder losgehen“, sagte der Bürgermeister. Er freute sich ganz besonders, dass bereits „so viele Ehrenamtliche bereit sind zu fahren“. 17 Personen haben sich schon angemeldet, wer Lust hat dazuzukommen, ist willkommen. „Das Projekt steht und fällt mit dem Engagement der Ehrenamtlichen“, betonte Martin Gehl. Es brauche aber auch Unterstützung und Begleitung, dafür sei die Stiftung „Miteinander in Hessen“ da. Langgöns komme in den „Genuss, eines der ersten Elektrofahrzeuge“ zu bekommen, zu Beginn des Projekts wurden etwa 60 konventionelle Fahrzeuge ausgeliefert, seit Jahresbeginn 2022 sind schon 25 Elektrofahrzeuge unterwegs. Gehl weiß aus Erfahrung: „Der Wert des Konzepts geht deutlich über die Mobilität hinaus, der Wert ist es auch, das Miteinander und die Gemeinschaft zu stärken.“ Dabei sei ein wesentlicher Erfolgsfaktor neben der entsprechenden Organisation, dass die Fahrer „Spaß an der Sache haben“. Er wisse, dass in den Bussen immer sehr viele positive Gespräche stattfinden. „Manche steigen sogar nur in den Bus, um Leute zu treffen“, berichtete er. Der Bürgerbus sei also viel höher zu bewerten als nur Personen von A nach B zu befördern. An das Publikum gewandt sagte Gehl: „Das Projekt lebt von Ihnen, Sie sind die Hauptakteure dieser Geschichte, die das Projekt am Leben halten, herzlichen Dank dafür.“

Marius Reusch würdigte ausdrücklich das Engagement des Seniorenbeirats. Er habe den Bürgerbus „ganz wesentlich vorangetrieben“.

Rudolf Seitz, seit Oktober 2021 Nachfolger von Hans Ulrich Theiss als Sprecher des Seniorenbeirats, sagte: „Wir fühlen uns in der Verantwortung, dass der Bus mit Leben gefüllt wird. Er wandte sich auch an die ehrenamtlichen Fahrer: „Freuen Sie sich darauf, das ist eine tolle Geschichte.“ Der Bedarf im Kleebachtal sei da, das habe eine Erhebung vor einigen Jahren erbracht.

Anna-Lena Bauer stellte das Projekt im Detail vor: Die Ehrenamtlichen sind derzeit nur für Fahrdienste eingeteilt, zukünftig könnten sie eventuell auch Büro- oder Telefondienste übernehmen. Die Organisation und Begleitung sowie der Betrieb erfolgt durch die Verwaltung im Rathaus. Die Fahrten finden jeweils dienstags von 8 bis 14 Uhr und donnerstags von 9 bis 15 Uhr oder nach individueller Vereinbarung auch an anderen Tagen statt. Wer mitfahren möchte, kann sich jeweils bis freitags in der Vorwoche zu den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung unter Tel. 06403 9020-0 anmelden. Fragen werden auch per E-Mail an gemeinde@langgons.de beantwortet. Der Bürgerbus steht in einem Carport auf dem Rathausparkplatz, im Rathaus gibt es den Schlüssel dafür.

Wer sich als ehrenamtlicher Fahrer engagieren möchte, braucht einen „kleinen Personenbeförderungsschein“. Der ist nach einem Gesundheitsscheck bei einem Betriebsarzt, mit dem die Gemeinde kooperiert, bei der Führerscheinstelle zu bekommen. „Das ist ein Qualitätsmerkmal für die Busse und unsere Verantwortung“, erläuterte Martin Gehl. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es: Ein Rollstuhl passt nicht in den Bürgerbus, es sei denn, er wäre zusammenklappbar. Rollatoren können verstaut werden.

Erfolgreich etabliert: Frühwarnsystem zum Starkregen- und Hochwasserschutz seit 2023

 

Vorstellung Frühwarnsystem zum Starkregen- und Hochwasserschutz innerhalb der Gemeinde Langgöns: "Eine maßgeschneiderte Lösung"

Langgöns (ikr). Sechs Pegelsensoren am Kleebach und seinen Nebenbächen sowie neun Regensensoren messen in Langgöns seit wenigen Wochen die Wasserstände und Niederschläge in Echtzeit. Diese Geräte sind Teil eines innovativen Frühwarnsystems zum Starkregen- und Hochwasserschutz innerhalb der Gemeinde Langgöns. Bürgermeister Marius Reusch stellte es gemeinsam mit Thomas Kieß, Geschäftsführer der ausführenden Firma „kwmsys – Environment Monitoring Solutions“ und Fabian Fischer vom Kooperationspartner Stadtwerke Gießen (SWG) vor.

Der Rathauschef freute sich, dass auch Vertreter benachbarter Kommunen gekommen waren: „Denn wir wollen den gesamten Einzugsbereich des Kleebachs als Aufgabe sehen und zukünftig zusammenarbeiten. Dann können alle voneinander profitieren.“ Dazu brauche es jedoch ein „Grundlagennetz, um die Daten zusammenzuführen“.

Ausgangspunkt dieser gemeindlichen Aktivitäten sind die immer wiederkehrenden Starkregenereignisse, die zuletzt insbesondere im Frühjahr und Frühsommer 2020 „beträchtliche Schäden und große Verunsicherung“ verursacht hatten. „Glücklicherweise haben wir in Langgöns nicht eine Dimension wie im Ahrtal, das ist beim beschaulichen Kleebach auch nicht zu erwarten, aber die Vorwarnzeit ist sehr kurz“, führte Reusch aus. Wenn in Espa 100 Liter Regen fallen würden, sei der „Scheitelpunkt nach ein bis zwei Stunden im Niederkleen“. Die Gemeinde hat nun auf ein technisches System gesetzt, um die Bevölkerung frühzeitig warnen zu können, „das ist ganz entscheidend“, betonte der Rathauschef. Die erhobenen und ausgewerteten Daten bilden künftig die Grundlage für Entscheidungen über Starkregen-/Hochwasserwarnungen, Alarme oder das Ergreifen von Notfallmaßnahmen und dienen damit dem Schutz von Menschenleben und Eigentumswerten. Wichtig sei die Einbindung der örtlichen Feuerwehren, von denen der Bürgermeister an diesem Abend auch zahlreiche Vertreter begrüßen konnte. Sein Dank galt der Langgönser Klimaschutzmanagerin Susanne Müller, die den Informationsabend vorbereitet hatte.

Fabian Fischer referierte über das Netzwerk LoRaWAN, das die über die Sensoren gewonnenen Daten über fünf sogenannte „gateways“, die im Gemeindegebiet auf Dächern montiert wurden, weiterleitet. Thomas Kieß, der 2020 sein Startup-Unternehmen in Remseck bei Ludwigsburg gegründet hat und bei über 30 Kommunen unter Vertrag steht, informierte über die Einrichtung und Funktionsweise des Frühwarnsystems, die Datenbeschaffung, die Verarbeitung der gewonnenen Daten und deren Übertragung. Grundlage der ausgewählten Meßstandorte im Gemeindegebiet ist die bereits vorhandene Starkregenanalysenkarte. Messstationen am Kleebach befinden sich unter anderem in Cleeberg in der Forsthausstraße, in Oberkleen in der Brückenstraße, in Niederkleen am Schneiderberg und in Dornholzhausen. Am Bombach zwischen Cleeberg und Oberkleen gibt es einen Sensor, ebenso am Strauchbach in Dornholzhausen sowie in Lang-Göns am Heerweg und im Bereich der Bahntrasse südlich des Neubaugebietes Süd-Ost. „Wir haben über die Gemeinde ein ganz gutes Netz gelegt“, bilanzierte der Bürgermeister. Die Daten seien auch anders nutzbar, beispielsweise von Forst und Landwirtschaft. So lasse sich beispielsweise durch die Messwerte genau ablesen, wie sich Niederschläge veränderten. „Seit der Installation des Systems Anfang März hat es bei uns 40 mm geregnet“, weiß er nun ganz genau. Ein Starkregenereignis war bis dato (Stand Ende März) noch nicht dabei. Der Bürgermeister sprach auch von einem „Lernprozess, die Grenzwerte einzupegeln, damit das System nicht zu häufig alarmiert“. Bis zu drei Schwellwerte sind einstellbar. Die Alarmierung kann über SMS, Email oder andere Kundensysteme erfolgen. Die Daten sollten auch im Einsatzplan der Feuerwehren hinterlegt sein, Thomas Kieß hilft bei der Vernetzung.

Der Geschäftsführer arbeitet auch mit der App HessenWARN, der neuen offiziellen Warn- und Informations-App des Landes Hessen, zusammen. Gerade werde dort eine Behördenschnittstelle geschaffen. „Die Philosophie ist, dass ein Fachmann die Daten bekommt, der dann Warnungen pushen kann, das vermeidet auch Fehlermeldungen“, erläuterte Kieß. Grundsätzlich sei der „Community-Gedanke entscheidend, denn wenn alle zusammenarbeiten haben alle etwas davon.“ Reusch ergänzte: „Hüttenberg kann zum Beispiel von unseren Daten profitieren.“

Pro Sensor und Jahr zahlt die Gemeinde dem Unternehmen 500 Euro. Einmalig werden 500 Euro fällig, um alles einzurichten. In der Gebühr sind Wartung, Batteriewechsel und gegebenenfalls Vandalismusschäden enthalten.

„Ich bin sehr dankbar und stolz, dass wir so weit sind, auf einem sehr, sehr guten Stand stehen und eine maßgeschneiderte Lösung haben“, bilanzierte Marius Reusch. Es sei ein wesentlicher Einstieg, werde aber auch noch ein Lernprozess sein. Der Link zur Karte des Frühwarnsystems wird in den nächsten Tagen auf der Homepage der Gemeinde eingestellt.

BU…219: Thomas Kieß erläutert das Frühwarnsystem und zeigt u. a. einen Regensensor.

BU…217: Zahlreiche Besucher verfolgten die Vorstellung des Frühwarnsystems zum Starkregen- und Hochwasserschutz in Langgöns.

Fotos: Rieger

 

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Bürgerversammlung zu Starkregen-Risikomanagement war informativ und gut besucht

Langgöns (ikr). Seit vielen Jahren wird das Kleebachtal, mit großen Schäden insbesondere in Niederkleen und Dornholzhausen, immer wieder von Starkregen und Hochwasser heimgesucht, die Tendenz ist steigend. Seit den heftigen Flut- und Schlammlawinenereignissen von 2020 beschäftigen sich die Gemeindegremien intensiv mit diesem Thema, um zukünftig solche Phänomene und deren Folgen abzuschwächen. Nun hatte Bürgermeister Marius Reusch zu einer Bürgerversammlung zum Thema „Starkregen-Risikomanagement“ ins Bürgerhaus Lang-Göns eingeladen. Rund 100 interessierte Besucher kamen.

Probleme und Risikobereiche seien von der Firma Geomer aus Heidelberg herausgearbeitet worden und es gebe genaue Maßnahmenpläne, erläuterte der Rathauschef. Ziel ist die Vermeidung und Minderung von Schäden infolge von Überschwemmungsereignissen. Das Konzept wird als Klimaanpassungsmaßnahme zu 100 Prozent vom Land gefördert.  Dr. André Assmann von der Firma Geomer aus Heidelberg stellte die Ergebnisse der Hochwasser- und Starkregenanalyse vor. Anhand von Berechnungen für unterschiedlich starke Regenfälle wurden Fließkarten erstellt und Maßnahmen erarbeitet, mit denen die Spitzen des Hochwassers gekappt werden sollen. Das gelte nicht nur für bekannte Gefahrenstellen wie den Niederkleener Ortskern: „Wir haben die Chance, an vielen Orten tätig zu werden, die wir heute noch gar nicht als Gefahrenstellen erkannt haben“, betonte der Bürgermeister. „Es gibt nicht die eine Maßnahme, mit der man die Situation retten kann, deshalb wird ein Bündel von Projekten benötigt, die punktuell die Situation entschärfen“, unterstrich er.

Dr. André Assmann erinnerte auch an die Pflicht der Bürger zur Eigenvorsorge. Dieser Aspekt werde bei Hochwasserschäden häufig vernachlässigt. Im Rahmen des Wasserhaushaltsgesetzes werde festgehalten, dass „jede potenziell von Hochwasser betroffene Person im Rahmen des hier Möglichen und Zumutbaren verpflichtet ist, geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen“. Eine kommunale Risikoanalyse betreffe lediglich die kommunalen Liegenschaften.

Über die von Geomer angefertigten Starkregenkarten hätten die Bürger die Möglichkeit, sich genau über die Gefahrenlage für ihr Grundstück zu informieren. Somit könnten bereits vor einem Starkregenereignis entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Dr. Assmann stellte entsprechende Maßnahmen vor, darunter wasserdichte Türen und Fenster, erhöhterHauseingänge oder Aufkantungen vor Lichtschächten, die das Eindringen von Wasser verhindern. Auch mobile Hochwasserschotten, die vor Einfahrten oder Toren angebracht werden können, seien hilfreich. Außerdem sollten im Keller keine wichtigen Dokumente gelagert werden, Sicherungskästen oder Serverinstallation sollten sich dort nicht auf Bodenhöhe befinden. Auch sei es sinnvoll, die Versicherung zu prüfen und ggf. anzupassen. Besonders wichtig sei das richtige Verhalten bei Hochwasser: „Das Leben von Menschen und Tieren hat immer Vorrang“, betonte Assmann.

Die Gemeinde Langgöns möchte ihre Bürger bei den Sicherungsmaßnahmen zur Reduzierung und Vermeidung von Hochwasserschäden mit 50 Prozent fördern. Dafür wurde ein Hilfsfonds von 50.000 Euro im Jahr eingerichtet.

Fünf Risikoobjekte in kommunaler Hand wurden durch die Geomer-Analyse festgestellt: Es sind die Grundschule in Oberkleen, das Feuerwehrgebäude in Oberkleen und die benachbarte Kita, die Feuerwehrgebäude in Dornholzhausen und in Lang-Göns sowie das Bürgerhaus Cleeberg. Hier gab es bereits Begehungen, um entsprechende Vorkehrungen zu treffen. So sollen unter anderem Wassermelder in den Kellern platziert und Serverräume ins Obergeschoss verlegt werden. Zahlreiche Risikobereiche wurden festgestellt, darunter sind viele wie die Ortslage Niederkleen, das Strauchbachgebiet in Dornholzhausen oder die Schillerstraße in Lang-Göns bereits bekannt. Die Gemeinde selbst hat bereits viele konkrete Maßnahmen ergriffen, darunter beispielsweise die Ausbildung der Feuerwehrleute für die Bedienung des Hochwasserrückhaltebeckens in Niederkleen. Insbesondere für die stark hochwassergefährdete Ortslage in Niederkleen wurden bereits im vergangenen Jahr mobile Hochwassersperren angeschafft. Landwirte wurden sensibilisiert, mehr Wasser auf den Ackerflächen zurückzuhalten, in der Ortslage in Niederkleen soll die Vegetation im Bachbett kurzgehalten und durch einen regelmäßigen Aushub der Sedimentation der Abflussquerschnitt konstant erhalten werden. Automatisierte Pegelmessstellen und Regenschreiber sollen bei Starkregen- und Hochwasserlagen selbstständig die Feuerwehr alarmieren. Vor wenigen Wochen wurde bereits begonnen, in den Langgönser Wäldern, beginnend im Wehrholz und in Niederkleen, Versickerungsmulden für Niederschlagswasser anzulegen, um das Wasser im Wald zu halten und bei Starkregen die Spitzen zu kappen.

Für die Fragen des Publikums standen neben dem Bürgermeister, Susanne Müller, der Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, und dem Referenten auch Vertreter des Zweckverbands Mittelhessische Wasserwerke (ZMW) zur Verfügung. Der Bürgermeister wies auch auf die Gesamtbedeutung dieser Maßnahmen hin und räumte ein: „Man muss ehrlich sein. Wir können nicht alle Lagen im Gemeindegebiet verbessern.“

BU: Hochwassersituationen wie diese am Kleebach in Cleeberg sollen zukünftig durch ein Starkregen-Risikomanagement entschärft werden.

BU..429: Hochwassersituationen wie diese am Kleebach in Dornholzhausen im Januar 2021 sollen zukünftig durch ein Starkregen-Risikomanagement entschärft werden.

BU Bennergasse: Hochwassersituationen wie diese im Januar 2021 Niederkleen sollen zukünftig durch ein Starkregen-Risikomanagement entschärft werden.

Fotos: Rieger

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Bürgerversammlung am 16.Januar 2023, 19.00 Uhr, im Bürgerhaus Langgöns

Schutz vor Gefahren durch Starkregen-Risikomanagement

Die Starkregenereignisse der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Starkregen jeden betreffen kann. Laut Expertenaussagen nehmen Starkregenereignisse zu, verursachen hohe Schäden und sind eine Gefahr für Leib und Leben.

Die Gemeinde Langgöns hat aus diesem Grund gemeinsam mit der Firma Geomer GmbH aus Heidelberg und mit Hilfe von Fördermitteln der Landes Energie Agentur Hessen ein Starkregenrisikomanagement entwickelt. Die dabei erstellten Starkregengefahrenkarten sind Grundlage zur Planung von Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Infrastruktur.

Auf Basis dieser Starkregenkarten soll es für die Gemeinde Langgöns und ihre Bürgerinnen und Bürger möglich sein, Gefährdungen im öffentlichen und privaten Bereich zu identifizieren. Dies bietet auch den Grundstückseigentümer*innen die Möglichkeit, sich über die Gefahrenlage für ihr Grundstück zu informieren, so dass bereits im Vorfeld eines Starkregens entsprechende Vorkehrungen getroffen werden können. Die Karten dienen also in erster Linie der Katastrophen-Prävention.

Diese Starkregenkarten der Gemeinde Langgöns sind ab sofort auf der externen Internetseite www.starkregengefahr.de zu finden. Hier sind detailgenau (pro Haus) die animierten Überflutungstiefen und auch die Wege zu sehen, die das Wasser aller Voraussicht nach, mit der entsprechenden Fließgeschwindigkeit nehmen wird.

Die nicht animierten Karten sind hier zum Downloaden zu finden.

  1. Ein „außergewöhnliches Starkregenereignis“ 60mm/h
  2. Ein „extremes Starkregenereignis“, 120 mm/h

Espa mehr
Cleeberg mehr
Dornholzhausen mehr
Langgöns mehr
Lang-Göns mehr
Niederkleen mehr
Oberkleen mehr

Wenn also ein Haus in einem der eingefärbten Bereiche liegt, ist es ein Hinweis, dass es bei solchen Starkregenereignissen in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Ob dies dann tatsächlich eintritt, ist von Haus zu Haus unterschiedlich und muss jeweils individuell eingeschätzt werden. 

Zur weiteren Erläuterung der Grundlagen von Starkregenereignissen und den Ergebnissen der Karten wird am Montag, den 16. Januar 2023 um 19.00 Uhr, eine Bürgerversammlung im Bürgerhaus Langgöns stattfinden. Dort gibt es umfangreiche Informationen und eingehende Erklärungen von Experten, die für Ihre Fragen zur Verfügung stehen. Auch wird über Möglichkeiten informiert, wie und welche Vorkehrungen für den Katastrophenfall zu treffen sind.

 

 

 

 

 

AKTION Bäume für den Klimaschutz

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

AKTION Bäume für den Klimaschutz

für 10 Euro pflegen und pflanzen wir in Ihrem Namen einen Baum im Langgönser Wald. Im Gegenzug erhalten Sie eine personalisierte Urkunde mit Ihrem Namen, oder demjenigen, dem Sie die Urkunde überreichen möchten. Ein wundervolles Geschenk. Sie können natürlich auch für mehrere Bäume die Patenschaft übernehmen.

Die Klimaveränderungen der letzten Jahre haben dazu geführt, dass große Bereiche der Langgönser Wälder erheblich durch Waldschädlinge wie Fichten-, und Lärchenborkenkäfer oder aber Krankheiten wie z. B. den Buchenschleimfluss geschädigt worden sind.

Großflächige Fällungen wurden notwendig um die Verbreitung der Borkenkäfer, aber auch der Krankheiten zu verhindern und an Straßen und Wegen für die notwendige Verkehrssicherheit zu sorgen. Zwar wird sich irgendwann in den betroffenen Flächen eine Naturverjüngung einstellen, doch kann dies viele Jahre dauern und die Wirtschaftsbaumarten wie Buche, Eiche, Tanne und Douglasie werden sich vielerorts nicht verjüngen.

Aus diesem Grund hat sich die Gemeinde Langgöns dazu entschlossen Ihre Einwohner und Unternehmen zu einer großen Spendenaktion aufzurufen um in Teilbereichen der gemeindlichen Wälder neue gesunde Mischwälder aus Elsbeere, Buche, Eiche, Tanne, Kirsche u. a. entstehen zu lassen.

Mit einer Spende für die Aktion „Bäume für den Klimaschutz“ trägt jeder Spender direkt zum Klimaschutz in unserer Gemeinde bei. Die Kosten werden pro Baum, inklusive Pflanzung und Pflege mit 10,- € veranschlagt.

Zeigen auch Sie Ihre Verbundenheit mit unseren Langgönser Waldungen, die seit Jahrhunderten Lebensraum für die einheimischen Tierarten sind, als Sauerstoffspender fungieren, Wasserspeicher sind und vor allen Dingen in unserer hektischen Zeit Gelegenheit zur Entspannung bei einem ausgedehnten Waldspaziergang bieten.

Jeder gespendete Euro sorgt dafür, dass die entstandenen Schäden an unserem Wald so schnell wie möglich behoben werden können. Tragen Sie mit Ihrer Spende dazu bei, dass auch zukünftige Generationen den Wald so genießen können, wie wir es schon immer tun durften.

 

Spenden werden erbeten auf die Konten der Gemeinde Langgöns, unter dem

Stichwort: „Aktion Bäume für den Klimaschutz“.

 

Sparkasse Gießen:                IBAN: DE56 5135 0025 0244 0032 03

Volksbank Mittelhessen:        IBAN: DE45 5139 0000 0015 7412 01

Sparkasse Wetzlar:                IBAN: DE33 5155 0035 0000 0002 16

 

Spendenquittungen können ab 50,- € Spendenbetrag ausgestellt werden.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung, Marius Reusch, Bürgermeister

Ansprechpartnerin

Larissa Winter 

Tel: 06403 902058

E-Mail ll.winter@langgoens.de

Abgeschlossene oder sporadisch wiederkehrende Projekte

12/26 Update: Im Moment nicht verfügbar - Erfolgreich etabliert: Mietbus-CarSharing Langgöns - ein vielseitiger Neunsitzer für alle - seit 2021

Jan 26- Hinweis zur Verfügbarkeit:
Aufgrund mangelnder Sponsoren hat uns Mikar mitgeteilt, dass derzeit und bis auf Weiteres kein Fahrzeug in Langgöns bereitgestellt werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass dieses Angebot aktuell nicht zur Verfügung steht.

Dez. 25- Mitteilung zum Mikar-Fahrzeug am Rathaus-Parkplatz in Lang-Göns

Der Vertrag für das bisher am Rathaus-Parkplatz in Lang-Göns stationierte Mikar-Fahrzeug ist turnusgemäß ausgelaufen. Aus diesem Grund wurde das Auto vom Anbieter bereits abgeholt.

Ein nahtloser Übergang zu einem neuen Fahrzeug war leider nicht möglich. Obwohl die Sponsorensuche frühzeitig durch die Firma Mikar begonnen wurde, konnten bislang nicht genügend Unterstützer gewonnen werden, um die sofortige Bereitstellung eines Anschlussfahrzeugs zu finanzieren. Die Gemeinde Langgöns und Mikar bedauern diese Unterbrechung sehr.

Unternehmen oder Selbstständige, die Interesse an einer Werbepartnerschaft haben und damit die Rückkehr eines Mikar-Fahrzeugs nach Lang-Göns unterstützen möchten, können sich jederzeit an

Frau Krieger von Mikar

Mail: krieger@mikar.de, Tel: +49 991 37111-10; Mobil: +49 176 41827358) und an

Herrn F. Neu 

Mail:       Neu@mikar.de
Mob:      +49 1515 6523256 wenden. 

 

Bis das neue Fahrzeug voraussichtlich im Jahr 2026 ausgeliefert wird, können Nutzerinnen und Nutzer auf die Mikar-Standorte in Fernwald und Lollar ausweichen.

Die Gemeinde dankt allen bisherigen Sponsoren für ihre Unterstützung und hofft auf weitere Partner, um das Carsharing-Angebot am Rathaus-Parkplatz in Lang-Göns möglichst bald wieder verfügbar zu machen.

Carsharing Bus für Alle

9-Sitzer Bus Carsharing der Firma mikar - Standort Parkplatz Rathaus

Die Gemeinde Langgöns bietet in Kooperation mit unserem Partner mikar folgendes an:

Einen vielseitig nutzbaren 9-Sitzer Bus im Carsharing Betrieb, der über die mikar-App 24/7 für alle Bürger, Vereine und Einrichtungen, sowie Unternehmen zur Verfügung steht.

Das nächste Fußballturnier? Der nächste Firmenausflug? Ein Möbeleinkauf? Alles ist möglich!

 

Schritte zur Registrierung:

  • App herunterladen
  • Registrieren
  • Fotos von Führerschein und Personalausweis in der App hochladen

Nach erfolgreicher Prüfung wird Ihr Account binnen 2 Werktagen aktiviert.

Alle Informationen finden Sie unter www.mikar.de

Neue LED-Sportplatzbeleuchtung spart viel Energie und schützt das Klima

Langgöns (ikr). „Die Energieeinsparung ist kolossal“, mit diesen wenigen Worten brachte der Langgönser Bürgermeister Marius Reusch einen wesentlichen Nutzen der neuen Flutlichtbeleuchtung auf den beiden Sportplätzen auf dem Sportfeld des TSV im Kernort Lang-Göns und auf dem Kunstrasenplatz in Oberkleen auf den Punkt. Hier wurden kürzlich innerhalb von nur drei Tagen die Flutlichtanlagen auf LED-Beleuchtung umgerüstet. Doch die Umstellung bietet noch einige weitere Vorteile.

Die Maßnahme war 2020 vom Langgönser Gemeindeparlament beschlossen worden.

Gemeinsam mit der Langgönser Klimaschutzmanagerin Susanne Müller und Horst Uffelmann von der ausführenden Firma Lumosa aus Baden-Baden stellte der Rathauschef die innovative Sportplatzbeleuchtung bei einem Ortstermin auf der Sportanlage des TSV Lang-Göns vor.

„Dies ist ein weiteres Angebot für die Vereine, unter guten Bedingungen ihren Aktivitäten und ihrem Ehrenamt nachgehen zu können und zugleich ein Beitrag für den Klimaschutz, denn wir sparen etliche Tonnen CO² ein“, fasste Reusch zusammen.

Die Kosten der Umstellung aller drei Sportanlagen belaufen sich auf exakt 83.794,92 Euro. Für die Anlagen hat die Gemeinde Langgöns eine Fördermittelzusage von 15.497 Euro des Projektträgers Jülich erhalten.

Zusätzlich wurde der Mast neben dem Kleinfeldtrainingsplatz, hinter dem Rasenplatz in Lang-Göns gelegen, mit LED ausgerüstet. „Diesen Platz können wir jetzt in den Wintermonaten den Dornholzhäuser Vereinen zum Training anbieten, denn der Sportplatz in Dornholzhausen verfügt über keine Flutlichtanlage“, informierte Reusch.
Die Implementierung einer Steuer- und Regeltechnik erlaubt es, die Flutlichtanlage mit hoher Energieeffizienz zu betreiben:
„Es können nun, im Unterschied zur alten Anlage, einzelne Bereiche wie beispielsweise nur der Torwartbereich oder das halbe Spielfeld zentral beleuchtet oder verdunkelt werden“, erläuterte Susanne Müller. Es gibt drei verschiedene Beleuchtungsmöglichkeiten:  Diese reichen über ein „Orientierungslicht“ (nur zehn Prozent des Energieverbrauchs), über „Trainingsbetrieb“ bis hin zum „Spielbetrieb“ mit voller, tagheller Ausleuchtung. „Über diese Regelung können in Lang-Göns durchschnittlich 70% des früheren Energieverbrauchs eingespart werden, in Oberkleen sind es sogar fast 80%“, freute sich Susanne Müller.

An jeder einzelnen Leuchte sorgt ein Blendschutz dafür, zum einen das Licht auf den Platz zu bringen und damit gleichsam eine Streuung des Lichtes nach oben und zur Seite zu verhindern. So gibt es viel weniger „Lichtverschmutzung“ und der Platz wird zukünftig optimal ausgeleuchtet. „Es war uns besonders wichtig, die Lichteinstrahlung an den naheliegenden Wohnhäusern auf das gesetzliche Maß zu reduzieren, bzw. gänzlich zu verhindern“, betonte der Bürgermeister. Besonders in Oberkleen sei dies Thema gewesen.

Außerdem wurden die einzelnen Masten gesichert und ein Blitzschutz angebracht. Durch die neuen Leuchten, die mit 25 kg nur unwesentlich schwerer sind als die bisherigen, werden die Masten nicht stärker belastet, die Windlast sei nun gleich bzw. sogar geringer. „Auch die Bussarde haben die neuen Leuchten bereits angenommen und sitzen schon wieder auf den Masten“, schmunzelte die Klimaschutzmanagerin.

Aufgrund der vom Projektträger geforderten sehr hohen Lebensdauer (75000 Stunden) der eingebauten Leuchten seien die neuen Anlagen absolut wartungsarm. „Sie werden sich auch sehr schnell, in nur wenigen Jahren, amortisieren“, ist Marius Reusch sicher. Er hofft nun, „dass die neue Beleuchtung von den Fußballern auch so wahrgenommen wird und bald genutzt werden kann.“ Man habe für die Umrüstung ganz bewusst eine renommierte Firma gewählt, „wobei die gezielte Steuerung der Lampen ausschlaggebend gewesen sei“, ergänzte Müller.

BU: Sie stellten die neuen LED-Flutlichtbeleuchtung vor (v. l.): Horst Uffelmann, Marius Reusch und Susanne Müller.

Foto: Rieger

Förderung abgelaufen - Bezuschussungen von Energiesparmaßnahmen

2025-Bitte beachten: Die Förderungen werden nicht mehr geleistet, da der Förderzeitraum abgelaufen ist.

Die EAM Energieeffizienz Aktiv Mitgestalten gGmbH hat der Gemeinde Langgöns finanzielle Mittel in Höhe von insgesamt 3.410,- € für die Bezuschussung der Erstellung von Thermografien, Luftdichtigkeitsmessungen und Energieausweisen zur Verfügung gestellt

Die Fördersätze betragen:

 

  • Thermografie 200,- € pro Maßnahme
  • Luftdichtigkeitsmessung  200,- € pro Maßnahme
  • Energiebedarfsausweis für Wohngebäude 50,- € pro Maßnahme

 

Vor der Durchführung der Maßnahme ist ein schriftlicher Antrag an die Gemeinde Langgöns zu stellen. Den Antrag finden Sie unter auf unserer Formularseite.

Die entsprechenden Anträge der Einwohner werden so lange bewilligt, bis die zur Verfügung stehenden Mittel aufgebraucht sind. Die Umsetzung der Maßnahmen sowie die Vorlage der entsprechenden Rechnungen der Fachfirmen hat bis spätestens 3 Monate nach Erhalt des Vorbescheids zu erfolgen. Für später eingehende Rechnungen wird der Zuschuss versagt.

Mit der Bezuschussung soll ein Beitrag für den Umweltschutz und die Schonung von Ressourcen geleistet werden.

Angebote und eine ausführliche Beratung zu den o.g. Maßnahmen können von den Installateurbetrieben in unserer Gemeinde eingeholt werden. Näheres zum Energiebedarfsausweis für Wohngebäude unter www.giessener-gebaeudepass.de

Das erste Bürgersonnenkraftwerk in Langgöns ist bereits im Bau

Das erste Bürgersonnenkraftwerk in Langgöns ist bereits im Bau.

Damit die Module auf dem Dach montiert werden können, musste zunächst ein Gerüst gestellt werden. Gleich darauf konnte mit der Montage der Dachhaken begonnen werden. Diese werden die Unterkonstruktion für die Module fest mit dem Dach verbinden.

In kurzer Zeit werden nun auch die ersten Module montiert und verkabelt werden können. 

Update 30.11.2021

Das erste Bürgersonnenkraftwerk in Langgöns ist dachseitig fertiggestellt und dadurch die „Betriebsbereitschaft im Sinne des EEGs“ hergestellt. Somit ist die im November 2021 geltende EEG-Vergütung für die nächsten 20 Jahre garantiert.

Damit das Bürgersonnenkraftwerk von Netzbetreiber angeschlossen werden kann, sind noch einige Elektroarbeiten nötig. Diese werden zurzeit ausgeführt.

Wir halten Sie an dieser Stelle über den weiteren Verlauf der Bauarbeiten auf dem Laufenden.

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In der Gemeinde Langgöns werden mehrere öffentliche Gebäude mit bürgerfinanzierten Photovoltaikanlagen ausgestattet. Am 22.11.21 lud die Gemeinde gemeinsam mit dem Marburger Verein Sonneninitiative zum Infoabend ein.

Bereits seit vielen Jahren beschäftigt sich die Gemeinde Langgöns mit Photovoltaikanlagen auf Ihren Liegenschaften. Viele kommunale Dächer konnten bereits mit solchen ausgestattet werden.

Diesen Weg will die Gemeinde nun gemeinsam mit Ihren Bürgerinnen und Bürgern unter Mithilfe des Marburger Vereins Sonneninitiative e. V. weitergehen.

Zunächst werden vier Bürgersonnenkraftwerke auf den Gebäuden: Langgöns Bürgerhaus, Dornholzhausen Bürgerhaus, Niederkleen Feuerwehr und Oberkleen Bürgerhaus, mit einer Gesamtkapazität von ca. 350 kWp entstehen.

Der erzeugte Sonnenstrom wird zunächst direkt in die Gebäude geliefert und der Gemeinde zu einem vergünstigten Tarif zur Verfügung gestellt. Nur der Überschuss wird in das öffentliche Netz eingespeist.

Der Verein wird die Anlagen bauen lassen, kümmert sich um alle Details, wartet und betreut die Anlage und rechnet die Vergütung für die erzeugte Solarenergie ab.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich finanziell an den neuen Photovoltaikanlagen beteiligen, Ihren CO₂-Fußabdruck verbessern und eine attraktive Rendite erzielen.

E-Mobilität

Elektroauto für den Langgönser Gemeindeboten

Seit April 2016 ist der Langgönser Gemeindebote mit einem Elektroauto unterwegs und wird gemeindliche Post zu den Einwohnern bringen oder frischgekochtes Mittagessen aus der Kindertagesstätte in Niederkleen zu den Tagestätten in Dornholzhausen, Oberkleen und Cleeberg transportieren. Ein entsprechender Beschluss wurde vom Langgönser Gemeindevorstand gefasst.

Zuvor wurden über einen längeren Zeitraum durch den Gemeindeboten fünf verschiedene Elektroautos auf ihre Praxiseignung hin getestet. Die Wahl fiel schließlich auf einen „Renault ZOE Life“, der nicht nur die geforderten Ansprüche erfüllt, sondern auch mit dem günstigsten Angebot aufwarten konnte.

Im Rahmen des dreijährigen Leasingvertrages kann das Fahrzeug neben dem Gemeindeboten auch von anderen Bediensteten für Dienstfahrten genutzt werden. Es wird davon ausgegangen, dass mit den ZOE eine jährliche Strecke von 15.000 km zurückgelegt wird.
Für die Dauer des Leasingvertrages erhält die Gemeinde Langgöns einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 250 € = 9.000 € durch die EAM Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH. Gleichzeitig entfällt die bis jetzt gezahlte Fahrtkostenerstattung an den Gemeindeboten. Insgesamt wird für den Langgönser Gemeindehaushalt mit einer jährlichen Kostenersparnis von rund 1.500 € gerechnet.

Bericht Zeitung

Langgöns (ikr). Die Stromtankstelle für Elektrofahrzeuge vor dem Langgönser Rathaus gibt es schon länger – nun verfügt die Gemeinde auch über ein eigenes Elektroauto. An der offiziellen Übergabe des Fahrzeugs an den Gemeindeboten Otmar Rücker am Dienstagmorgen nahmen neben Bürgermeister Horst Röhrig und Umweltberater Uwe Müller auch Axel Jankowski vom EAM EnergieNetz Mitte, Christoph Löchel und Thomas Göttig vom Renault Autohaus Wahl sowie Anja Asmussen von der SPD als eines der vier Mitglieder des Energiebeirats Langgöns teil.

Seit drei Tagen fährt Otmar Rücker das Auto, einen rein elektrisch betriebenen Renault ZOE mit 88 PS. "Bisher gab es kein Problem", berichtete der Gemeindebote zufrieden. Mit dem Auto fährt er täglich unter anderem Mittagessen für mehrere Kindergärten in Langgönser Ortsteilen aus, das zuvor in der Kita in Niederkleen gekocht wurde. Rund 50 bis 60 Kilometer kommen am Tag so zusammen. Am Mittag parkt er den Wagen an der Stromtankstelle vor dem Rathaus, wo dieser wieder aufgeladen wird. Der Akku schaltet sich automatisch ab, wenn er vollgeladen ist, so dass der Wagen problemlos bis zum nächsten Morgen an der Station angeschlossen bleiben kann. "Es ist eine Win-Win-Situation", zeigte sich der Bürgermeister begeistert. „Die öffentliche Hand muss ein Stück weit vorangehen, um einen Markt für Elektroautos zu schaffen“, betonte er. Auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht sei die Anschaffung des Elektroautos sinnvoll: Zum einen gibt es über 36 Monate eine Förderung durch die EAM mit 250 Euro im Monat. Die Leasingraten liegen zwar höher, "unterm Strich ist das Elektroauto aber günstiger als ein herkömmlicher Wagen", betonte Röhrig. Thomas Göttig betonte, dass die Gemeinde für den Renault  ZOE in den Genuss einer Sonderleasingrate komme. Außerdem wird das Auto mit Strom aus der gemeindeeigenen Fotovoltaikanlage auf dem Rathaus gespeist, die zwei Drittel für die Eigennutzung produziert. Dabei ist dieser Strom günstiger als der Preis von rund 30 Cent pro Kilowatt (kW) für den regulären Stromkunden. Axel Jankowski und Thomas Göttig erläuterten, dass der Akku des Elektroautos eine Aufnahmefähigkeit von 22 kW habe. Die Reichweite betrage (theoretisch) bis zu 240 km. Somit würden die Kosten für 200 km bei rund sechs Euro liegen - und für die Gemeinde entsprechend sogar niedriger wegen der Nutzung des selbst produzierten Stroms. Wie viel der Wagen genau verbraucht, wird sich erst nach einigen Wochen der Nutzung  sagen lassen.

Der Bürgermeister erinnerte daran, dass man in der Vergangenheit seitens der Gemeinde schon verschiedene Elektroautos getestet habe, "das war aber nicht so gut gelaufen", bedauerte er. Auf dem Dorfgemeinschaftstag im vergangenen Jahr wurden erstmals verschiedene Elektroautos ausgestellt, die von den Besuchern auch Probe gefahren werden konnten.

Bei der Auswahl des Renault ZOE habe man insbesondere auf eine bequeme Sitzhöhe und genügend Transportraum geachtet sowie darauf, dass der Gemeindebote häufig ein- und ausstiegen muss. Ganz leise fährt es auch, ob das Nummernschild darauf hinweisen möchte? Könnte sein, aber die Buchstabenkombination bedeutet wohl in erster Linie “Gemeinde Langgöns”.

Mai 2016 - Quelle: Gießener Anzeiger

Langgöns erhält eine Ladesäule

Ladesäule ist Teil des flächendeckenden Ladenetzwerks der ovag Energie AG

„Jetzt können Elektro-Fahrzeuge bei uns in Langgöns auch an einer zweiten Elektroladesäule öffentlich geladen werden“, kommentierte Bürgermeister Horst Röhrig die Eröffnung der neuen Ladesäule auf der Parkfläche an der Karl Zeiß Halle im Ortsteil Lang-Göns. „Das ist nicht nur ein guter Service für die Besitzer von Elektrofahrzeugen sondern wirkt sich überdies positiv auf die CO2-Emissionen aus.“ Gemeinsam mit Arno Wilhelm, vom Vertrieb des Unternehmens und Umweltberater Uwe Müller eröffnete Horst Röhrig den Elektro-Ladeplatz und zeigte auf, was das Vorhaben für die Bürger vor Ort sowie für Gäste bedeutet. „Elektro-Fahrzeuge müssen nicht mehr unbedingt zuhause geladen werden. Das Laden kann vielmehr auch mit dem Training oder einem Spiel in der Sporthalle oder einem Spaziergang in den angrenzenden Feldern quasi nebenbei erledigt werden“, so Horst Röhrig.

„Wir arbeiten daran, dass Elektrofahrzeuge für unsere Region attraktiver werden und schaffen dafür mit unseren Ladesäulen einen Grundstock“, verdeutlichten die Vorstände der ovag Energie AG, Rainer Schwarz und Joachim Arnold, die Zielsetzung. Nach einer mehrjährigen Testphase mit ausgewählten Elektroladesäulen errichtet die ovag Energie AG bis zum Jahresende in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden ihres Versorgungsgebietes  rund sechzig neue Ladesäulen in der Wetterau, dem Vogelsberg und im Gießener Land. Ziel ist, ein flächendeckendes Ladenetz in der Region Oberhessen zu schaffen. „Es ist uns besonders wichtig, dass die ovag-Ladesäulen ausschließlich mit unserem Ökostrom ovagNatur versorgt werden“, so Schwarz und Arnold.

Die Kosten für die Investition, den Betrieb und die Wartung der Säulen trägt die ovag Energie AG. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Förderprogramms Elektromobilität in Hessen. „Durch die Bereitstellung der Stellfläche für die Ladesäule und vier spezielle Parkplätze seitens der Gemeinde wurde die Errichtung in Langgöns erst ermöglicht“, ergänzte Joachim Arnold.

Zur Abrechnung des getankten Stromes wird die ovag-Ladesäule in das europaweit größte Ladenetzwerk „PlugSurfing“ integriert. Bereits mehr als 60.000 Ladestationen gehören diesem Netzwerk an. „E-Mobilisten können per App oder mit einer registrierten Ladekarte ihr Fahrzeug aufladen“, erklärte Arno Wilhelm die Handhabung. „Aufladen kann man aber auch ohne vorherige Registrierung bei PlugSurfing. Wie das funktioniert, ist auf der Ladesäule beschrieben. Vorteil des Serviceangebots ist das Laden ohne monatliche Grundgebühr, denn es wird pro Ladevorgang nur der jeweilige Verbrauch bezahlt. Zudem ermöglicht eine App, online nach Stationen zu suchen und in Echtzeit nachzusehen, ob die gewünschte Ladestation frei oder belegt ist.“

Beleuchtungsanlagen Sporthallen

Die bestehenden Beleuchtungsanlagen der Gemeinde Langgöns in den Sporthallen verbrauchten unnötig viel Energie, entsprachen nicht mehr den aktuellen Notwendigkeiten und waren sehr wartungsintensiv.

Die Gemeinde Langgöns hat die Beleuchtung in den drei Sporthallen nun auch energieeffizienter gemacht. Die Weidig Sporthalle in Oberkleen, die Karl-Zeiß-Halle groß und klein sind auf LED-Beleuchtung umgestellt worden. Zusätzlich sorgt eine Beleuchtungsregelung dafür, dass nicht unnötig das Licht angelassen wird. Dafür sorgen Bewegungsmelder und automatische Abschaltregelungen. Über 80% des bisherigen Stromverbrauchs für die Beleuchtung können damit eingespart werden.

Umgestellt wurden die gesamten Hallen mit Neben- und Vorräumen. Alle Altleuchten wurden durch LED-Leuchten ersetzt.

Gefördert wurde die Umstellung im Hallen- und Tribünenbereich von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Die Kosten für die Umstellung in den Hallen und Tribünenbereichen belief sich auf ca.50.000 €, wovon 14.606,00 € aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative bezuschusst werden.

PRIMA-KLIMA-GARTEN-MITMACH-PROJEKT am Lindenplatz in Lang-Göns.

Die Gemeindeverwaltung Langgöns startet gemeinsam mit der Sparkasse Gießen und der Waldakademie Hessen ein PRIMA-KLIMA-GARTEN-MITMACH-PROJEKT am Lindenplatz in Lang-Göns.

Der Bauhof der Gemeinde Langgöns hat schon erste Vorbereitungen getroffen. Ab Montag werden sich dann 15 Kinder der Kita Mäuseburg aktiv an der Gestaltung des Lindenplatzes beteiligen, Bäume und Obststräucher pflanzen, Wege anlegen und dekorieren. Gemeinsam soll ein wundervoller Naschgarten für Klein und Groß und neue Lebensräume für bedrohte Arten geschaffen werden.

In den kommenden Jahren können die Kinder sicherlich weitere unvergessliche Stunden unter den Bäumen, die sie selbst gepflanzt haben verbringen. Hier werden sie dann entspannt die Tierwelt entdecken, vielleicht Nisthilfen bauen und natürlich werden sie auch das Obst ernten, essen oder verarbeiten können … und sie lernen so ganz nebenbei die neue (alte) Nachhaltigkeit für´s Leben.

Diese Aktion findet an den nächsten drei Montagen statt:

09. + 16. + 23. September. Am 23. September, bei einem Pressetermin, dürfen die Kinder ihre Arbeiten dann präsentieren.

LED Straßenbeleuchtung

Effiziente LED Technik kommt zum Einsatz:

Gemeinde Langgöns modernisiert Straßenbeleuchtung

In den Langgönser Ortsteilen Cleeberg, Dornholzhausen, Niederkleen und Oberkleen werden in den nächsten drei Monaten insgesamt rund 550 Straßenleuchten auf die besonders energieeffiziente LED-Technik umgerüstet. Zu Beginn informierte sich Bürgermeister Horst Röhrig bei einem Ortstermin in Dornholzhausen gemeinsam mit dem Leiter der E.ON Mitte-Netzregion Wetzlar Burkhard Meth über die Durchführung der Arbeiten zur Modernisierung der Straßenbeleuchtung. Nach einer Ausschreibung der Gemeinde hatte E.ON Mitte den Zuschlag dafür erhalten. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert die Um-stellung auf LED-Technik in Langgöns mit insgesamt rund 41.000 Euro.

Bürgermeister Röhrig verwies auf die technischen und wirtschaftlichen Vorteile der Beleuchtungsmodernisierung im Gemeindegebiet. „Wir leisten damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz, sondern entlasten auch den Haushalt unserer Kommune. Denn die neue Beleuchtungsanlage wird jährlich etwa 178.000 Kilowattstunden weniger Strom verbrauchen und so rund 100 Tonnen Kohlendioxid-Ausstoß pro Jahr vermeiden“, betonte Röhrig. Zudem verursachen die neuen LED-Leuchten aufgrund der hohen Lebensdauer von bis zu 55.000 Stunden weniger Wartungskosten. Für die Modernisierung der Straßenbeleuchtung in diesen vier Ortsteilen verbleibt für die Gemeinde nach Abzug der Förderung ein Investitionsvolumen von rund 230.000 Euro.

„Die neuen Leuchten verbessern das Beleuchtungsniveau auf den Straßen und Plätzen in den Langgönser Ortsteilen und sparen gleichzeitig Energie- und Wartungskosten ein“, erklärte Burkhard Meth zu den Vorteilen der Beleuchtungsmodernisierung. Dabei werden die alten, überwiegend mit Quecksilberdampflampen und Leuchtstofflampen bestückten Leuchtenauf-sätze demontiert und durch spezielle LED-Sanierungsleuchten ersetzt. „Für die Montagearbeiten hat E.ON Mitte einen Zeitraum von rund drei Monaten eingeplant und arbeitet hier mit dem erfahrenen Elektro-Installationsbetrieb Feye aus Ehringshausen zusammen“, sagte Meth.

E.ON Mitte bittet Bürger um Verständnis

Während der Arbeiten an den Straßenleuchten kann es durch den Einsatz des Hubsteigers zu kurzeitigen Beeinträchtigungen im Straßenbereich kommen. E.ON Mitte ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten. Zeitweise wird es auch erforderlich sein, die Straßenbeleuchtung tagsüber einzuschalten, um Einstellungen an den neuen Leuchten vorzunehmen.  E.ON Mitte bittet alle Einwohner in Langgöns um Verständnis.

Hinweise zur neuen LED-Beleuchtung

Die neuen LED-Straßenleuchten sparen rund 70 Prozent Energie ein. Gleichzeitig verbessern sie das Beleuchtungsniveau auf den Straßen, Gehwegen und Plätzen deutlich.

Um diese hohe Effizienz bei der Straßenbeleuchtung zu erzielen, ist ne-ben dem Einsatz der sehr hellen und besonders energiesparendenden LED-Lampen auch eine wirksame Optik erforderlich, um das Licht auf den jeweils gewünschten Bereich zu lenken.

Durch die neuen Leuchten verändert sich daher auch die Beleuchtungs-charakteristik, also die Farbwirkung und die Verteilung des Lichtes. Denn die neuen Leuchten konzentrieren das Licht auf den tatsächlich auszuleuchtenden Verkehrsraum. Dies wird anfangs, beispielsweise durch scheinbar stärkere „Hell-Dunkel-Grenzen“ oder Veränderungen beim Lichtschein auf Gebäudefassaden oder Hofeinfahrten wahrgenommen. Auch die Lichtquelle selbst erscheint heller, wenn man direkt hinein blickt.

Stadtradeln 2025 Siegerehrung

Liebe Teilnehmer vom Stadtradeln,

zusammen haben wir in den 3 Wochen des Stadtradelns 31.884 Kilometer mit fast 200 Teilnehmern geradelt und damit 5 Tonnen CO2 im Vergleich zum Autofahren eingespart. Mit viel Wohlwollen können wir sogar sagen, wir haben es fast geschafft den Äquator zu umrunden. Ihr alle habt damit ein Statement für das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel abgegeben, was ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz ist.

Das möchten wir gemeinsam ehren und laden euch herzlich zur Siegerehrung des Stadtradelns 2025 ein:

Datum: 04. September 2025

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Ort: Rathaus Langgöns

Im kleinen Rahmen wollen wir die erfolgreichsten Teams, die erfolgreichsten Einzelteilnehmer und die Schüler der Grundschule Langgöns mit Urkunden und Preisen auszeichnen.

Stadtradeln 2024 - Langgöns ist dabei

 

Das Stadtradeln 2024 ist erfolgreich beendet – Siegerehrung am 12. September um 17 Uhr

Nach der Nachtragszeit von 3 Wochen ist nun klar: Alle Teilnehmer zusammen legten innerhalb von drei Wochen 30.407 Kilometer zurück und sparten damit 5 Tonnen CO2 ein.

Die Teilnehmer der Aktion STADTRADELN und Schulradeln in der Gemeinde Langgöns dürfen stolz auf ihre Leistung sein: 225 Teilnehmer haben vom 15. Juni bis 05. Juli 2024 insgesamt 30.407 Kilometer geradelt und es fast geschafft einmal den Äquator zu umrunden.

Seit 2021 ist die Gemeinde Langgöns beim Stadtradeln dabei und konnte in diesem Jahr noch mehr Radelnde gewinnen als in den vergangenen 3 Jahren. Die Anzahl der aktiv Radelnden steigerte sich von 141 im Jahr 2021 auf 225 Radelnde in diesem Jahr.

Besonders gefreut hat sich das Stadtradel-Team der Gemeinde Langgöns über die fleißigen und kreativen Unternehmen, die unsere Aktion so toll unterstützt haben. Ein weiteres Highlight war die Teilnahme der Langgönser Grundschule. Hier sind so viele Kinder und Lehrer kräftig in die Pedale getreten, dass sportliche 1.813 km gesammelt werden konnten. Klasse!

Sogar unsere Parlamentarier zeigten sich aktiver, wenn auch hier noch kräftig Luft nach oben ist.

Neben Klimaschutz, Spaß und Gesundheitsförderung zeigte die Aktion auch, dass sich eine zeitgemäße und nachhaltige Verkehrspolitik im ländlichen Raum zusehends durchsetzt. Sie ist vor allem auch ein Statement für das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel. Die Förderung klimaneutraler Mobilität zu Fuß, auf dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein entscheidender Baustein für den Klimaschutz.

Wir möchten uns bei allen Radlerinnen und Radlern ganz herzlich für dieses tolle Ergebnis bedanken und ehren.

Hierfür laden wir alle teilnehmenden Radlerinnen und Radler und alle Interessierten Bürger zu unserer Siegerehrung ein.

Wann: 12. September 2024 um 17 Uhr

Wo: vor dem Rathaus

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

Herr Bürgermeister Marius Reusch wird die besten Teams, die besten Radelnden, die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Langgöns sowie die teilnehmenden Unternehmen aus der Gemeinde Langgöns auf dem Rathausplatz ehren. Es gibt Geschenke und die ein oder andere kleine Überraschung.

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

auch dieses Jahr ist Langgöns beim STADTRADELN vom 15.06. – 05.07.2024 dabei.

Unter folgendem Link können Sie sich direkt registrieren:

https://www.stadtradeln.de/registrieren/

Die Kampagne des Klima-Bündnisses dient dazu den Radverkehrsanteil zu steigern und somit Kohlendioxid-Emissionen zu vermeiden. Sie soll die Menschen dazu bewegen, das Auto einfach mal stehen zu lassen und stattdessen aufs Rad zu steigen.

In diesen 21 Tagen werden die mit dem Rad zurückgelegten Kilometer erfasst.

Wir suchen somit fleißige Unterstützer, die der Gemeinde helfen so viele Kilometer wie möglich zu sammeln und somit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Toll wäre es, wenn Sie sich auch dazu entschließen, in dieser Zeit so oft wie möglich das Fahrrad zu nutzen.

Als weiterer Anreiz findet am Ende eine Preisverleihung der Veranstalter in den Kategorien „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“ und „Fahrradaktivste Kommune“ statt. Zu gewinnen gibt es Preise rund ums Rad.

Zudem gibt es eine Siegerehrung für die Langgönser Teams und die ersten zehn Radler mit den meist geradelten Kilometern, die am 12. September im Rathaus stattfinden wird.

Außerdem gibt es wieder eine gemeinsame Gemarkungstour als Auftaktveranstaltung am Samstag, den 15.06.2024. In Espa wird die Dorfgemeinschaft Espa für alle Radelnden eine kleine Stärkung vorbereiten. Endgültiges Ziel wird das Gemeindefest sein, um dort im Anschluss gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. Weitere Infos zur Auftaktveranstaltung folgen in Kürze.

Mitmachen können alle, die in Langgöns wohnen, arbeiten, eine (Hoch-)Schule besuchen oder Mitglied in einem Langgönser Verein sind.

Also am besten heute noch anmelden, App herunterladen, ein neues Team gründen oder einem bestehenden beitreten und gemeinsam mit uns aktiv werden.

Alle die ohne App mitradeln und dennoch Kilometer sammeln wollen, können sich die Kilometererfassungsbögen auf https://www.stadtradeln.de/langgoens unter Downloads herunterladen.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

Die Erfassung der geradelten Kilometer erfolgt mittels der STADTRADELN-App oder ganz einfach händisch auf den Kilometererfassungsbögen welche im Bereich Downloads auf www.stadtradeln.de/langgoens heruntergeladen werden können.

Hier geht es zur App:    https://www.stadtradeln.de/app

Hier finden Sie alle Details über die Spielregeln, den Ablauf, sowie die Kilometererfassung

https://www.stadtradeln.de/spielregeln

https://www.stadtradeln.de/faq

Weitere Infos finden Sie auf:

https://www.stadtradeln.de/langgoens

https://www.stadtradeln.de/ergebnisse

Aktueller Link zu gefahrenen Kilometern LANGGÖNS mehr

Bei Fragen wenden Sie sich gerne während der Öffnungszeiten an Susanne Müller oder Sabrina Wallbott.

 

Susanne Müller                                                       

Klimaschutzmanagement                                         
 

Zimmer:          O 6                                                    

Tel.:                 +49 6403 902058                              
Email:              s.mueller@langgoens.de                  

 

Sabrina Isabel Wallbott

M.Eng. Architektin -Bauverwaltung-

 

Zimmer:          U 5

Tel.:                 +49 6403 902030

Email:              s.wallbott@langgoens.de

 

Gemeinde Langgöns
Bauamt
St.-Ulrich-Ring 13
35428 Langgöns

 

Öffnungszeiten:

Montag:           08:00 – 12:00 Uhr

Dienstag:        08:00 – 12:00 Uhr

Mittwoch:        08:00 – 12:00 Uhr

Donnerstag:    14:00 – 19:00 Uhr

Freitag:           08:00 – 12:00 Uhr

 

Stadtradeln 2023! Langgöns ist wieder dabei!

JEDER KILOMETER ZÄHLT- auch nach dem 17.06. gerne noch anmelden!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Langgönser,

auch dieses Jahr ist Langgöns beim STADTRADELN vom 17.06. – 07.07.2023 dabei.

Die Kampagne des Klima-Bündnis dient dazu den Radverkehrsanteil zu steigern und somit Kohlendioxid-Emissionen zu vermeiden. Sie soll die Menschen dazu bewegen, das Auto einfach mal stehen zu lassen und stattdessen aufs Rad zu steigen.

In diesen 21 Tagen werden die mit dem Rad zurückgelegten Kilometer erfasst.

Geradelt wird in Teams von mindestens zwei Personen. Es gibt ein offenes Team für die, die kein eigenes gründen wollen.

Wir suchen fleißige Unterstützer, die der Gemeinde helfen so viele Kilometer wie möglich zu sammeln und somit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Toll wäre, wenn Sie sich auch dazu entschließen, in dieser Zeit so oft es geht das Rad zu nutzen.

Als weiterer Anreiz findet am Ende eine Preisverleihung der Veranstalter in den Kategorien „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“ und „Fahrradaktivste Kommune“ statt. Zu gewinnen gibt es Preise rund ums Fahrrad, wie Fahrradtaschen, Helme u.a.

Zudem gibt es eine Siegerehrung für die Langgönser Teams und die ersten zehn Radler mit den meist geradelten Kilometern. Wer weiß, vielleicht sind Sie mit den meisten geradelten Kilometern für Langgöns dabei?

Jetzt unter https://www.stadtradeln.de/registrieren/ anmelden!

Hier finden Sie alle Details über die Anmeldung, den Ablauf wie die Kilometererfassung u. ä.: https://www.stadtradeln.de/spielregeln

Die Erfassung der geradelten Kilometer erfolgt mittels der STADTRADELN-App oder ganz einfach händisch auf den Kilometererfassungsbögen im Anhang.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Susanne Müller, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Langgöns unter s.mueller@langgoens.de oder unter 06403 – 902058 oder an Ann Katrin Brück unter a.brueck@langgoens.de oder unter 06403 – 90238 während der Geschäftszeiten.

 

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

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Auftaktveranstaltung 2023

Einladung zur Gemarkungstour am Samstag, den 17.06.2023
Die beste Möglichkeit die ersten Kilometer für die Stadtradelstatistik zu sammeln!
Aber auch alle „nicht registrierten“ Radler sind herzlich eingeladen!

  • Start ist um 11:30 Uhr am Rathaus.
  • Ziel ist das Gemeindefest in der Straße Niederhofen um 15:30 Uhr.

Geradelt wird über alle Ortsteile bis nach Espa, wo eine kleine Pause eingelegt wird.
Dort versorgt uns die Dorfgemeinschaft mit Obst und Getränken zur Stärkung, bis es wieder zurück geht.
In jedem Ortsteil gibt es einen Treffpunkt, von welchem gemeinsam los geradelt wird.
Der Ein- und Ausstieg ist je nach Laune und Muskelkraft jederzeit möglich. Dazu den „Halteplan“beachten.
Auf dem Rückweg werden wir die gleichen Treffpunkte wieder anfahren, um die Radler einzusammeln, die erst dann einsteigen werden.
Anschließend möchten wir gemeinsam auf dem Gemeindefest das Programm genießen.
Wir freuen uns auf alle Radler


Ann Katrin Brück & Susanne Müller Tel.: 06403 – 90 20 38 / 06403 – 90 20 58

E-Mail: a.brueck@langgoens.de / s.mueller@langgoens.de

 

Langgöns radelt für den Klimaschutz und nimmt zum dritten Mal an der Aktion Stadtradeln teil.

Anleitung mehr

Zukunfts-Quartier Lang-Göns weitere Infos

Öffentliche Auftaktveranstaltung in Lang-Göns


Sechs Monate nach dem Projektstart werden erste Ergebnisse präsentiert
Lang-Göns. Mit aktuellen Informationen zum Quartierskonzept in Lang-Göns kommen die
Projektverantwortlichen nun auch nach Lang-Göns. Seit dem Projektstart im Herbst 2022
wurden Gebäudedaten erhoben, Workshops, Seminare und Umfragen durchgeführt. Erste
Erkenntnisse, die nächsten Schritte sowie der direkte Austausch mit den Bewohner:innen im
Quartier stehen am Dienstag, 16. Mai von 17 bis 19 Uhr, auf dem Programm. Um auch
Lösungen für das Thema alte und erneuerbare Heizanlagen zu finden, wird unter anderem
ein mögliches Nahwärmenetz im Quartier thematisiert. Die Veranstaltung findet im
Bürgerhaus Lang-Göns, Am alten Stück 3, statt. Anmeldung unter:
www.zukunftsquartiere.net/veranstaltungen

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Mitmachen und gewinnen, verlängert bis einschließlich 26.02.23

Umfrage in den ZukunftsQuartieren ist online - Gewinne und Mehrwert garantiert

An einer Umfrage teilzunehmen, ist so eine Sache. Man soll Zeit investieren, damit das ausgewertet werden kann, was möglichst viele Personen zu bestimmten Fragen aussagen. Und dann? Was haben die Teilnehmenden davon?

Landkreis Gießen. Die Umfrage, die aktuell in den ZukunftsQuartieren im Landkreis Gießen gestartet worden ist, soll die Ausgangssituation zu Fragen der energetischen Situation festhalten und die Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmenden aufnehmen. Unter www.zukunftsquartiere.net/umfrage und dem Motto “Tun Sie etwas für Ihren Ort und das Klima - Nehmen Sie an der Umfrage teil”, werden hierbei gezielt die Menschen aus den Quartieren Allendorf/Lumda, Alten-Buseck, Hungen-Obbornhofen, Langgöns Lang-Göns, Lich-Muschenhein und Staufenberg-Treis angesprochen, am Ende werden attraktive Solarpreise unter den Teilnehmenden verlost.

In den Quartieren wurde die Aktion bereits durch Flyer bekannt gemacht, darauf ist auch die Telefonnummer 030 - 53 60 18 84 71, B.A.U.M. Consult GmbH vermerkt. Unter dieser Nummer ist die Teilnahme montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 17 Uhr auch telefonisch möglich.

Etwa zehn Minuten dauert es, sich durch die Fragen zu klicken, Häkchen zu setzen oder Zahlen einzutragen. Angesprochen werden allgemeine Themen wie Gebäudesanierung oder barrierefreies Wohnen, Eigentum oder Mietverhältnis, der Wahl der Verkehrsmittel und vieles mehr. “Wir haben auch Felder eingefügt, in denen die Teilnehmenden ihre Anregungen aufschreiben können”, sagt Armin Raatz, KEEA GmbH und Projektleiter der ZukunftsQuartiere.

Am Ende werde abgefragt, ob die Teilnahme an der Verlosung erwünscht ist. Hier rät der Projektleiter, ein Häkchen bei “JA” zu setzen und vielleicht die portable Solar-Powerbank, das Kurbelradio inkl. Taschenlampe oder das Solar-Sonnenglases zu gewinnen.

“Gewinnen werden auf jeden Fall die Quartiere, in denen sich viele Personen an der Umfrage beteiligen, denn dort bekommen wir schnell konkrete Informationen über die Situation und können die Ansätze mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterbearbeiten” so Raatz. Die Umfrage läuft noch bis 19. Februar, die Auswertung und Veröffentlichung der Ergebnisse sollen noch im Frühjahr stattfinden. (dw)

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Energiesparen – Und wie das geht
Erstes kostenloses Webseminar noch im Dezember

Landkreis Gießen. Ab sofort ist die Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme am Webinar mit dem Energieexperten Torben Schmitt, KEEA Klima und Energieeffizienz Agentur GmbH, möglich. Einmal im Monat – immer donnerstags von 19 bis 20 Uhr – bieten die „Zukunftsquartiere im Landkreis Gießen“ diesen Service an, damit die Bürger:innen wichtige Informationen zum Energiesparen schnell und kompakt aus erster Hand bekommen können.
Eine Anmeldung ist online über die Internetadresse www.zukunftsquartiere.net möglich. „Die offizielle und neue Homepage zukunftsquartiere.net ist gerade im Aufbau, es gibt aber für die Veranstaltungen bereits eine Seite, auf der das entsprechende Webinar ausgewählt und die Anmeldung einfach mit einem Klick über einen Anmeldebutton durchgeführt werden kann“, sagt Torben Schmitt, der schon jetzt kurzweilige und interessante Veranstaltungen verspricht.   


Die Webinar-Reihe startet am Donnerstag, 8. Dezember, mit dem Thema „Einfach Energie sparen – Kostenlose und niedriginvestive Maßnahmen“ mit vielen guten Tipps vom Fachmann und der Möglichkeit, sich mit Fragen an den Referenten zu wenden. Weiter geht es am 12. Januar 2023 mit der Modernisierung und den dazugehörigen Fördermitteln, danach auch um die Themen Dämmen, Heizen, Photovoltaik, das barrierefreie Wohnen in jedem Alter und vieles mehr. Die Angebote werden den aktuellen Entwicklungen angepasst und Wunschthemen berücksichtigt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.zukunftsquartiere.net  

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Arbeiten beginnen
Freiflächen und Gebäude im Quartier werden für die Erstellung des Quartierskonzeptes erhoben

Langgöns. In der kommenden Woche sind Mitarbeiter:innen des Büros unterwegs, welches für Langgöns ein energetisches Quartierskonzept erstellen wird. Malte Cordes, Projektleiter im Quartier Lang-Göns und Mitarbeiter der KEEA Klima und Energieeffizienz Agentur GmbH aus Kassel teilt dazu mit, man werde zwischen dem 28. und 30. November in Lang-Göns die energetische Erhebung sowie die der Freiflächen durchführen. „Wir werden mit mehreren Personen in Lang-Göns Straße für Straße im Quartier entlanggehen und sind dabei an unseren Warnwesten gut zu erkennen“, so Cordes, der darauf hinwies, dass niemand der Mitarbeiter:innen aus dem Büro KEEA GmbH Zutritt zu den Wohn- oder Geschäftsgebäuden benötige und dies auch nicht erbitten werde.  
Die Ergebnisse dieser Erhebung werden im Frühjahr 2023 während einer öffentlichen Veranstaltung in Lang-Göns präsentiert und mit den Bürger:innen besprochen, so Cordes.
Weitere Informationen unter: www.zukunftsquartiere.net

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Amtsblatt Artikel Zukunftsquartiere, der Anfang ist gemachtmehr

Förderung abgelaufen - Mini PV Anlagen - Informationen und Präsentationen

2025-Bitte beachten: Die Förderungen werden nicht mehr geleistet, da der Förderzeitraum abgelaufen ist.

Bitte beachten:

Die Förderung der Balkonkraftwerke wird bis zum neuen Haushaltsjahr ausgesetzt!

Der Zuschuss von 100 € für die Installation einer Mini-PV-Anlage innerhalb der Gemeinde Langgöns kann aufgrund der hohen Nachfrage erst mit dem neuen Haushaltsjahr wieder ausgezahlt werden.

Die bis zum 25.09.2023 eingereichten Zuschussanträge sind von dieser Regelung nicht betroffen.

 

 

Antrag Zuschuss Mini-PV-Anlagen - Voraussetzungen

Die Gemeinde Langgöns fördert und bezuschusst die Installation von Mini-PV-Anlagen mit 100 € pauschal pro Anlage, auch bekannt unter den Bezeichnungen Balkonsolarmodule, Balkonkraftwerke oder Stecker-Solargeräte.

Anträge hierzu sind nachBezahlung der Rechnung beim Anbieterund Bestätigung der Anmeldung beim Netzbetreiber formlos, vorzugsweise per E-Mail, bei der Gemeinde einzureichen. (s.mueller@langgoens.de).

Unbedingt als Anlage beizufügen sind:

  1. Rechnung der Anlage (bezahlt) und 
  2. Bestätigung der Anmeldung beim Netzbetreiber über folgende Formulare möglich

für

Lang-Göns:

Espa:

Alle anderen Ortsteile:

 3. Beachten Sie bitte, dass außerdem ist eine Anmeldung beim Marktstammdatenregister notwendig ist.

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Präsentation vom 16.12.2022 zur nachträglichen Information mehr

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Einladung zum Infotag

MINI-PV-Anlagen

16.12.2022

16 Uhr im Bürgerhaus Langgöns

Die Gemeinde Langgöns fördert und bezuschusst die Installation von Mini-PV-Anlagen, auch bekannt unter den Bezeichnungen Balkonsolarmodule, Balkonkraftwerke oder Stecker-Solargeräte. Anträge hierzu sind ganz formlos und einfach bei der Gemeinde einzureichen.

-Aber was genau ist eigentlich ein Balkonkraftwerk?

-Wie sieht es aus?

-Brauche ich einen Elektriker zur Inbetriebnahme?

-Was passiert bei einem Stromausfall? Brauche ich Genehmigungen?

-Welchen Ertrag kann ich mit einem Minikraftwerk erwarten?

-Bringt mir das überhaupt etwas? 

-uvm.

Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema auseinandersetzt, hat viele Fragen.

Gerne möchten wir Ihnen diese beantworten und laden Sie deshalb zu einer Informationsveranstaltung ein. Hier stehen Ihnen Anbieter der PV-Anlagen und die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Langgöns zur Verfügung.