Bürgermeister

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Marius Reusch
O2
06403 902050

Vorzimmer BM, Frauenbeauftragte
Christiane Itter-Neuhof
O3
06403 902050

_Sachbearbeiterin u. Vertr. Vorzimmer BM
Tanja Arnold
O3
06403 902050

Grußwort des Bürgermeisters

Herzlich willkommen auf der Internetseite der Gemeinde Langgöns.

Aktuell und kompakt finden Sie hier unsere Dienstleistungen von A wie Abwasserbeseitigung bis Z wie Zweitwohnungssteuer sowie vieles Wissenswerte zur Gemeindeverwaltung und zur Gemeinde Langgöns allgemein.

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Herzlichst Ihr

Marius Reusch, Bürgermeister

Aktionstag „Kommunen am Limit“

Bund und Länder müssen angesichts der kommunalen Finanzkrise endlich handeln

Langgöns, den 22. Juni 2026

Bundesweit beteiligen sich heute Städte, Landkreise und Gemeinden am Aktionstag „Kommunen am Limit“, um auf die dramatische kommunale Finanzsituation aufmerksam zu machen. Die drei kommunalen Spitzenverbände – Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund – haben gemeinsam zu diesem Aktionstag aufgerufen und fordern von Bund und Ländern, endlich entschlossen zu handeln und wirksame Maßnahmen gegen die kommunale Finanzkrise zu ergreifen.

Die Finanzlage der Städte, Landkreise und Gemeinden ist dramatisch: Das kommunale Defizit lag 2025 bei rund 30 Milliarden Euro – ein historischer Höchststand, Tendenz steigend. Eine Hauptursache sind steigende Sozialausgaben, die die Kommunen bundesgesetzlich leisten müssen, und bei denen in der Vergangenheit der Umfang und die Standards immer weiter erhöht wurden.

Für die Bürgerinnen und Bürger wird die kommunale Finanzkrise direkt spürbar. Und sie betrifft viele kommunale Aufgaben wie z. B. die Instandhaltung von Schulen, Bibliotheken, Schwimmbäder, Kultur- und Sportangebote, den ÖPNV, die Krankenhausversorgung, die Wirtschaftsförderung und viele soziale Angebote.

Dazu erklärt Bürgermeister Reusch beispielhaft für die Lage in Langgöns:

„Auch unsere Gemeinde Langgöns ist im Wortsinn AM LIMIT. Die Gemeinde ist innerhalb von nur 2 Jahren in eine finanzielle Schieflage geraten, wie sie in den letzten Jahrzehnten nicht denkbar war. Die wesentlichen Gründe sind beispielhaft für die Forderungen der Kommunalen Spitzenverbände:

1)

Rasant steigende Sozialausgaben, die wir in Form der Kreisumlage zu tragen haben. Denn vor allem die Landkreise schultern die Sozialleistungen in Form des Wohngeldes, der Eingliederungshilfe, des Bundesteilhabgesetzes, uvm. vor Ort.

2)

Steigende Qualitätsversprechen in der Kinnderbetreuung, wie das Gute-Kita-Gesetz oder der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für jedes Kind ab dem 1. Lebensjahr. Sowie die Beitragsfreistellung für das letzte Kindergartenjahr sind wünschenswerte gesellschaftliche Ziele, aber wir in Langgöns geben dafür mittlerweile jährlich 9 Mio € aus und bekommen vom Land und Bund, der diese Auflagen vorgibt nur 25 % der Kosten dafür erstattet.

Dies und die wirtschaftliche Krise unseres Landes bringen uns in eine Schieflage, die mit Maßnahmen vor nicht mehr ausgeglichen werden kann.

Sozusagen zwingt der Bund und das Land die Gemeinden zu Steuererhöhungen in Form der Grundsteuer oder Gewerbesteuer, die sie selbst nicht verantworten wollen. Das ist nicht weiter hinnehmbar!“

Die Kommunen und ihre drei kommunalen Spitzenverbände fordern deshalb von Bund und Ländern:

  • Das kommunale Finanzierungsdefizit muss vollständig beseitigt werden. Dies kann über eine jährliche Soforthilfe, eine Erhöhung des kommunalen Anteils an den Gemeinschaftssteuern sowie notwendige Reformen in den sozialen Sicherungssystemen geschehen.
  •  Der Grundsatz „Wer bestellt, bezahlt auch“ muss sofort für jede Aufgabenübertragung oder -ausweitung von Bund und Ländern gelten – mit einem vollständigen finanziellen und dynamisierten Ausgleich für alle Aufgaben, die den Kommunen von Bund und Ländern übertragen werden.

Die kommunale Finanzkrise ist nicht abstrakt. Sie ist sehr konkret vor Ort spürbar. Bund und Länder müssen handeln, damit der Staat vor Ort für seine Bürgerinnen und Bürger handlungsfähig bleibt.

Die EAM sponsert Spielgerät für Langgöns

PRESSEINFORMATION
18. November 2025
LANGGÖNS. Bewegung, frische Luft und gemeinsames Spielen sind wichtig für eine gesunde Entwicklung. Deshalb fördert die EAM in den Kommunen ihres Netzgebietes unter anderem Projekte, die Kindern Spaß an Bewegung und Natur vermitteln. Darunter ist auch die Gemeinde Langgöns. Burkhard Meth, Leiter der EAM Netzregion Wetzlar und Bürgermeister Marius Reusch trafen sich zur
symbolischen Freigabe einer Holzwasserbahn. Wasser marsch! Auf dem Außengelände der Naturkindertagesstätte Dornholzhausen können die Kinder ab sofort an der neuen Holzwasserbahn nach Herzenslust planschen.
„Kinder brauchen Räume, in denen sie sich bewegen, erkunden und einfach Kind sein können. Genau deshalb fördern wir Projekte wie dieses, welches Naturerlebnisse mit Spiel und Spaß verbindet“, erklärte Burkhardt Meth. Auch Marius Reusch freute sich über die Unterstützung durch die EAM: „Die Holzwasserbahn ist eine großartige Bereicherung für unsere Kita. Sie lädt zum Entdecken und gemeinsamen Spielen ein und wird den Kindern sicher lange Freude bereiten.“

Baumpflanzchallenge in Langgöns: Herbstapfel für die Zukunft gesetzt

Okt. 25 - Die Gemeinde Langgöns wurde von der Sparkasse Gießen zur Teilnahme an der Baumpflanzchallenge nominiert – und hat natürlich sofort zugesagt. Anfang der Woche wurde ein schön gewachsener Herbstapfelbaum, eine alte und traditionsreiche Apfelsorte, gepflanzt.

Die Mitarbeiter des Bauhofs besorgten den Baum und bereiteten gemeinsam mit Lukas Friedrich vom Umweltamt der Gemeinde, die Pflanzung vor. Bürgermeister Marius Reusch ließ es sich nicht nehmen, selbst Hand anzulegen: Mit dem Rasentraktor brachte er den Baum zu seinem neuen Standort – einer gemeindeeigenen Ausgleichsfläche zwischen Lang-Göns und Dornholzhausen am Mandlerweg. Dort wurde der Baum gemeinsam eingepflanzt, wo er hoffentlich bald gesunde Früchte tragen wird.

In bester Mundart – zu sehen im Video/Reel auf den Social-Media-Seiten der Gemeinde Langgöns – nominierte Bürgermeister Reusch anschließend die Gemeinde Hüttenberg sowie die Stadt Linden, die nun innerhalb von 7 Tagen selbst einen Baum im Rahmen der Baumpflanzchallenge pflanzen sollen. Damit wird die Aktion weitergetragen und ein wertvoller, kleiner Beitrag für Natur, Klima und die kommenden Generationen geleistet.

„Jeder Baum ist ein Stück Zukunft – wir freuen uns, Teil dieser tollen Aktion zu sein“, so Reusch.

 

Foto: I. Haub

 

Ideen für ein besseres Miteinander in Langgöns gefragt

Projekt „Inklusiver Landkreis“: Vorschläge in der Ideenbox vor Ort sammeln oder einfach online einreichen

Landkreis Gießen/Langgöns. Viele Menschen stehen im Alltag vor Barrieren und brauchen Unterstützung – zum Beispiel, weil sie alt sind, weil sie einsam sind, weil sie eine Behinderung haben, weil sie Sprachprobleme haben oder weil sie finanziell nur schwer über die Runden kommen.

Was ist nötig, um das vor Ort zu ändern? Wie sehen passende Unterstützungsangebote aus? Wie klappt ein besseres Miteinander? Was kann jeder in seiner Nachbarschaft und seinem Alltag tun, um Hürden abzubauen? Wie können ältere Menschen in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, wenn sie Hilfe brauchen oder pflegebedürftig werden? Was kann jeder tun, um Einsamkeit zu vermeiden?

Um diese Fragen dreht sich das Projekt „Inklusiver Landkreis“ – und das auch direkt vor Ort in Langgöns: Langgöns ist neben Biebertal, Lich und Lollar eine von vier Modellkommunen im Landkreis, in denen viele Ideen rund um das Thema gesammelt werden. Alle Interessierten sind eingeladen, mitzumachen und sich zu äußern.

Ideenbox steht im Rewe-Markt Travaci parat

Wer einen Vorschlag hat, wer ein Problem sieht oder eine Idee loswerden möchte, kann dies aufschreiben und in eine Ideenbox einwerfen: Seit Kurzem steht eine solche Box für mehrere Wochen in Langgöns im Rewe-Markt Travaci (Am Lindenbaum 1) parat. Ideen kann man aber auch ganz einfach online einreichen auf der Beteiligungsseite des Landkreises Gießen unter https://seimitdabei.lkgi.de Mit der „digitalen Ideenbox“ sind alle Bürger:innen Landkreis zum Mitmachen eingeladen.

„Wie wir dafür sorgen können, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, am sozialen Miteinander teilzuhaben und selbstbestimmt zu leben – das möchten wir von den Bürger:innen vor Ort erfahren. Denn sie wissen am besten, welche Veränderungen es in ihrer Gemeinde benötigt, um mehr Gemeinsamkeit zu schaffen“, sagt Kreis-Sozialdezernent Frank Ide.

Er lädt gemeinsam mit dem Langgönser Bürgermeister Marius Reusch die Menschen ein, sich zu äußern und mitzumachen. „In Langgöns gibt es viele engagierte Menschen, die mit ihren Ideen zu diesem Projekt einen wertvollen Beitrag leisten können. Besonders die Mitglieder in den zahlreichen Vereinen und in unserem Seniorenbeirat können ihre langjährige Erfahrung einbringen“, sagt Reusch.

Zum Abschluss wird es eine Bürgerdialogveranstaltung geben, in der die Ideen für Langgöns vorgestellt und diskutiert werden. Wer Interesse hat, kann sich dafür schon jetzt den Termin am Freitag, 25. Oktober, von 14 bis 17 Uhr im Bürgerhaus in Niederkleen (Pestalozzistraße 1) vormerken.

Informationen zum Projekt „Inklusiver Landkreis“ gibt es unter www.lkgi.de/inklusiver-landkreis oder bei der Projektbeauftragten Dr. Michaela Fink, Telefon 0151 65587925, E-Mail: projekt-inklusiver-landkreis@lkgi.de.

Bildunterschrift: Sie haben gemeinsam die Ideenbox im Rewe-Markt Langgöns aufgestellt (v. l.): Marion Beppler vom Bereich Senioren und Soziales der Gemeinde Langgöns, Markus Krischke vom Rewe-Markt Langgöns, Projektbeauftragte Dr. Michaela Fink, Armin Elmshäuser, Vorsitzender des Sozial-, Sport- und Kulturausschusses der Gemeinde Langgöns und Bürgermeister Marius Reusch. (Foto: Landkreis Gießen)

 

 

Bürgersprechstunden

Sprechstunde des Bürgermeisters

Hier haben alle Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihre Angelegenheiten persönlich mit dem Bürgermeister zu besprechen, jedoch sollte sich vorher telefonisch unter 06403 902011 bzw. per E-Mail an c.itter@langgoens.de mit Bekanntgabe des jeweiligen Themas angemeldet werden.

An folgenden Terminen wird die Sprechstunde in den Ortsteilen durchgeführt:

Die Sprechstunde des Bürgermeisters findet dienstags von 18 bis 20 Uhr statt.

Eine Anmeldung ist unter E-Mail c.itter@langgoens.de oder Telefon 06403 902011 erforderlich.

Marius Reusch

Bürgermeister

Im 2. Halbjahr 2026 sind folgende Termine vorgesehen:

Dienstag, 01.09.2026

im Bürgerhaus Dornholzhausen

Dienstag, 08.09.2026

im Rathaus Langgöns 17:30 – 19:00 Uhr

Dienstag, 29.09.2026

im Bürgerhaus Niederkleen

Dienstag, 20.10.2026

im Rathaus Langgöns

Dienstag, 10.11.2026

im Alten Rathaus Oberkleen

Dienstag, 24.11.2026

im Rathaus Langgöns

Dienstag, 08.12.2026

im Bürgerhaus Cleeberg

Dienstag, 15.12.2026

im Rathaus Langgöns

Mittwoch, 13.01.2027

im Bürgerhaus Espa