Amtliche Bekanntmachungen

Bekanntmachungen Bauleitplanung

Amtliche Bekanntmachungen zum Thema Bauleitplanung der Gemeinde Langgöns finden Sie hier

Straßensperrungen

Vollsperrung der Gemeindestraße Brückenstraße, Oberkleen wegen Brückenarbeiten vom 18.07.2022 bis 31.10.2022

Wegen Brückenbauarbeiten wird die Gemeindestraße Brückenstraße, Oberkleen im Bereich der Brücke ab dem 18.07.2022 bis voraussichtlich 31.10.2022 voll gesperrt. Eine Umleitung wird entsprechend ausgeschildert.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

Der Bürgermeister   

 

Mitteilung der ausführenden Fa.

Straßensperrung in der Brückenstraße

Im Rahmen der Brückensanierung wird ab dem 18.07.2022 die Überführung über den Kleebach in der Brückenstraße gesperrt. In diesem Zuge werden zudem Halteverbotsschilder in der daraus resultierten neuen Zuwegung der Feuerwehr positioniert. Die Baumaßnahme wird vorraussichtlich bis Ende Oktober andauern. Ihr Ansprechpartner für die Baustelle ist Frau Ulbrich. Kontakt ist an Baustelle ausgehängt.

Wir bitten um Ihr Verständnis, ihre Firma Böning.

 

 

 

 

Vollsperrung der Gemeindestraße Mandlerweg, Verbindungsstraße Lang-Göns Dornholzhausen vom 03.06.2022 bis 16.09.2022

Achtung bitte beachten:

Die Baustelle Mandlerweg verschiebt sich, weshalb die Vollsperrung (Beschilderung) erst ab 03.06.2022 eingerichtet wird.

Wegen Brückenbauarbeiten wird die Gemeindestraße Mandlerweg, Verbindungsstraße Lang-Göns nach Dornholzhausen ab dem 30.05.2022 bis 16.09.2022 voll gesperrt. Eine Umleitung wird entsprechend ausgeschildert.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Dauerhafte Sperrung der OT Lang Göns, Brücke Niederhofen, Richtung Lochermühlsweg

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nun ist der Neubau der Bushaltestelle in der Jahnstraße, wie bereits, vor kurzem mitgetteilt abgeschlossen. Nach den Osterferien soll diese auch in Betrieb genommen werden.

Die Brücke Niederhofen, Richtung Lochermühlsweg, hat eine negative Zustandsbewertung erhalten. Die letzten Jahre wurde die Brücke zwar für den Schwerverkehr gesperrt, allerdings von den Busbetrieben und anderen Verkehrsteilnehmern genutzt.

Auch wenn der Weg über die Brücke als Abkürzung zur Kindertagesstätte, der Grundschule oder zum Sportplatz genutzt wird, ist es künftig sinnvoll die Brücke für den Verkehr zu sperren. Sinnvoll ist es zum einen, wie oben genannt, wegen der negativen Zustandsbewertung, aber auch zur Absicherung des Schulwegs und somit zum Schutz der Kinder und generell der Fußgänger und Fahrradfahrern, denn für diese bleibt die Brücke offen und nutzbar.

So ergeben sich hier auch sinnvolle Parkmöglichkeiten, gerade auch im Hinblick auf die Sportveranstaltungen der ortsansässigen Vereine am Kunstrasenplatz.

Zukünftig soll außerdem der Platz rund um das alte Feuerwehrhaus neugestaltet werden, sodass mittelfristig ohnehin eine Sperrung der Durchfahrt nötig würde.

Die Brücke wird ab Mitte April 2022, voraussichtlich in der ersten Osterferienwoche gesperrt.

Wir bedauern die etwaigen Unannehmlichkeiten und bitten um Verständnis.

 

 

Anordnungen Verkehr

A 45, sechsstreifiger Ausbau von nördlich der Talbrücke Langgöns bis zum Gambacher Kreuz inkl. Ersatzneubau der Talbrücke Langgöns

Planfeststellungsverfahren nach § 17 ff. Bundesfernstraßengesetz (FStrG) in Verbindung mit §§ 72 ff. Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz (HVwVfG) und §§ 1 ff. Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG)Planfeststellungsverfahren nach § 17 ff. Bundesfernstraßengesetz (FStrG) in Verbindung mit §§ 72 ff. Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz (HVwVfG) und §§ 1 ff. Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG)

„A 45, sechsstreifiger Ausbau von nördlich der Talbrücke Langgöns bis zum Gambacher Kreuz inkl. Ersatzneubau der Talbrücke Langgöns, von Betr.-km 180,650 bis Betr.-km 185,350“ in den Gemarkungen Leihgestern der Stadt Linden, Lang-Göns der Gemeinde Langgöns, Holzheim der Stadt Pohlheim (alle Landkreis Gießen) und Gambach der Stadt Münzenberg (Wetteraukreis) einschließlich der landschaftspflegerischen Kompensationsmaßnahmen auf den Gebieten der Stadt Fritzlar, der Stadt Laubach, der Stadt Wetzlar und der Gemeinde Langgöns

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Sonstiges

Waldbrandgefahr

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Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern ab sofort untersagt

Allgemeinverfügung zur vorübergehenden Untersagung der Wasserent-
nahme aus oberirdischen Gewässern in Hinblick auf die Entnahme im Rah-
men des Gemeingebrauchs und des Eigentümer- und Anliegergebrauchs
im Landkreis Gießen

Auf Grundlage des § 100 Abs. 1 Wasserhaushaltsgesetz (WHG), vom 31. Juli
2009 (BGBl. I S. 2585), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 18.
August 2021 (BGBl. S. 3901), erlässt der Kreisausschuss des Landkreises Gie-
ßen, vertreten durch den Fachdienst Wasser- und Bodenschutz als zuständige
Untere Wasserbehörde folgende
Allgemeinverfügung:
1. Die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern (Bäche,
Flüsse, Seen) im Rahmen des Gemeingebrauchs wird im Landkreis
Gießen mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres untersagt.
2. Die Untersagung gilt auch für die Entnahme durch die Gewäs-
sereigentümer sowie die Eigentümer der an oberirdische Gewäs-
ser angrenzenden Grundstücke und die zur Nutzung dieser
Grundstücke Berechtigten im Rahmen des Eigentümer- und Anlie-
gergebrauches.
3. Diese Allgemeinverfügung gilt bis auf Weiteres - längstens bis
zur Aufhebung durch den Fachdienst 73 Wasser- und Boden-
schutz beim Landkreis Gießen.
4. Die Nichtbeachtung der Untersagung nach Ziffer 1 und 2 stellen
gemäß § 73 Abs. 1 Hessisches Wassergesetz (HWG) eine Ord-
nungswidrigkeit dar und können im Einzelfall mit einem Bußgeld
bis zu einhunderttausend Euro (100.000,00 EUR) geahndet wer-
den (§ 73 Abs. 2 HWG).
5. Die sofortige Vollziehung dieser Allgemeinverfügung wird ange-
ordnet.

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Hecken, Sträucher und Bäume an Straßen und Gehwegen zurückschneiden

Die Gemeindeverwaltung Langgöns weist darauf hin, dass Baumäste, Hecken und Sträucher, die in öffentliche Fahrbahnen und Gehwege ragen oder öffentliche Einrichtungen, wie die Beleuchtung und Verkehrsschilder beeinträchtigen, zurückgeschnitten werden müssen. Das Straßengesetz verpflichtet den Grundstückseigentümer, bzw. –besitzer, Anpflanzungen so zu unterhalten, dass sie die Sicherheit und Leichtigkeit des Straßenverkehrs nicht beeinflussen. Das „Lichtraumprofil“ beträgt an Geh- und Radwegen 2,50 m, an Straßen sind dies 4,05 m.

An Straßeneinmündungen, vor allem ohne Gehwege, sind sichtbehindernde Grünanlagen auf eine Höhe von 80 cm ab Fahrbahnoberkante zurückschneiden. An Gehwegen sind dornige und behindernde Hecken und Sträucher unbedingt aus dem öffentlichen Bereich bis zur Grundstücksgrenze zu entfernen. Außerdem müssen Straßenleuchten, Verkehrszeichen und Straßennamenschilder ganzjährig von Grünbewuchs freigehalten werden. Ein Formschnitt widerspricht als Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen auch in der Zeit von März bis September nicht § 39 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG), der das Roden und Abschneiden in dieser Zeit verbietet.

Bitte prüfen Sie, ob für Ihre Anpflanzung entlang den öffentlichen Straßen und Wegen die entsprechenden Regeln eingehalten werden. Schneiden Sie gegebenenfalls Ihre Hecken, Bäume und Sträucher zurück.

Bei Anpflanzungen zum Nachbargrundstück gilt das Nachbarrecht in Hessen. Eine Informationsschrift kann im Rathaus, Zimmer E 3 abgeholt werden.

 

Jugendsammelwoche

Jugendsammelwoche 2022 – Jetzt bewerben

Die Jugendsammelwoche findet in diesem Jahr in der Zeit vom 22. September bis 06. Oktoberstatt.

Alle Langgönser Jugendgruppen, Jugendzentren, Jugendverbände und Jugend-organisationen können sich in der Gemeinde Langgöns an der Sammelaktion beteiligen. Die Hälfte des gesammelten Geldbetrages darf einbehalten werden und kann somit für die eigene Vereinsarbeit eingesetzt werden. Die andere Hälfte wird auf Kreis-, bzw. Landesebene aufgeteilt und für die Jugendarbeit eingesetzt.

 

Interessierte melden Sie sich bitte schriftlich oder per Email bis zum 15. September bei der Gemeindeverwaltung Langgöns, St. Ulrich-Ring 13 bzw. ordnung@langgoens.de an.

Gemeinde Langgöns

Ordnungsamt

35428 Langgöns

Anzeige gemäß § 6 des Hessischen Gaststättengesetzes (HGastG) für Veranstaltungen (früher: Gestattung)

Allgemeine Information!
Gemäß dem Hessische Gaststättengesetz (HGastG) vom 28.03.2012 in der zurzeit
gültigen Fassung, müssen Veranstaltungen, bei denen Speisen und/oder Getränke
abgegeben werden, beim Gewerbeamt angezeigt werden.
Anstelle der früheren „Gestattung“ tritt gemäß § 6 HGastG nur noch eine
Anzeigepflicht des vorübergehenden Gaststättengewerbes.
Diese Anzeige ist mindestens 4 Wochen vor der Veranstaltung bei der
Gemeinde zu erstatten. Diese Frist ist zwingend einzuhalten.
Die Anzeigen werden von der Gemeinde Langgöns an den Fachbereich Bauen und
den Fachdienst Lebensmittelüberwachung des Landkreises Gießen, das Finanzamt
Gießen, das Regierungspräsidium Gießen (Arbeitsschutz) sowie die Polizeistation
Gießen-Süd übermittelt.
Im Gegensatz zur früheren Gestattung ist die neue Anzeige gemäß § 6 HGastG
auch bei Abgabe von alkoholfreien Getränken und Speisen erforderlich.
Den Antrag findet man im Internet unter www.langgoens.de oder erhält ihn im
Rathaus, St. Ulrich-Ring 13, Zimmer E 8.4 und E 8.5 (Bürgerbüro). Dort kann man
auch den vollständig ausgefüllten Antrag abgeben. Folgende Angaben werden
benötigt:
Veranstalter, Name und Vorname der/s Verantwortlichen, Telefonnummer der/s
Verantwortlichen, ladungsfähige Anschrift der/s Verantwortlichen, Art der
Veranstaltung, Datum und Uhrzeit der Veranstaltung, Ort der Veranstaltung,
vorgesehene Speisen und Getränke, voraussichtlich zu erwartende Besucherzahl.
Die Verwaltungsgebühr beträgt zurzeit 25,00 €.
Werden Anzeigen unterlassen oder nicht rechtzeitig erstattet, liegt eine
Ordnungswidrigkeit gemäß § 12 HGastG vor, die mit einer Geldbuße geahndet
wird.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Gemeinde Langgöns, Herrn
U. Schäfer, Tel. 06403-902029, Email u.schaefer@langgoens.de oder Herrn D. Acar,
Tel. 06403-902039, Email d.acar@langgoens.de .

Stand 04/2022

Freiwillige Helfer bei besonderen Ereignissen

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Langgöns,

das Hochwasser an der Oder, die Naturkatastrophe an der Ahr aber auch lokale Ereignisse wie das Hochwasser in Niederkleen und Dornholzhausen und nicht zu Letzt der Krieg in der Ukraine zeigen, dass wir als Bevölkerung schnell vor besondere Herausforderungen gestellt werden können.

Unsere Freiwilligen Feuerwehren und die Helfer in den anderen Hilfsorganisationen sind gut ausgebildet und ausgerüstet, um den Brandschutz und die allgemeine Hilfe zu gewährleisten. Aber in Notlagen von diesem Ausmaß werden oftmals kurzfristig viele Helferinnen und Helfer für die verschiedensten Aufgaben benötigt, die nicht mehr alleine von unseren Hilfsorganisationen gestellt werden können.

Die Geschehnisse rund um die aktuellen Ereignisse haben uns bereits gezeigt, dass der Wille zum spontanen Helfen in unserer Gemeinschaft ungebrochen ist, egal in welcher Form.

Um in einer hoffentlich nicht eintretenden Notlage in der Gemeinde Langgöns diese spontane Hilfe schnell und gut koordinieren zu können, möchten wir ein Kataster über freiwillige Helfer für besondere Ereignisse anlegen. Hier können sich alle Menschen eintragen lassen, die egal in welcher Form Hilfe anbieten können. Von klein bis groß und jung bis alt verfügen alle unsere Einwohner über alltägliche und besondere Fähigkeiten, die unserer Gemeinschaft in einer Krise nützlich sein können.

Wenn Sie sich für eine freiwillige Registrierung interessieren, können Sie gerne nähere Informationen zu Art und Umfang, Versicherungsschutz, Datenschutz, Rechtsgrundlagen und einen persönlichen Registrierungsbogen bei der Gemeindeverwaltung anfordern.

Schreiben Sie eine E-Mail an ordnung@langgoens.de, rufen Sie an unter 06403/9020-0 oder kommen Sie zu den Öffnungszeiten ins Rathaus, St.-Ulrich-Ring 13.

Die Teilnahme ist auch im Falle eines Ereignisses freiwillig. Es entstehen durch die Registrierung keine Pflichten.

Falls Sie sich für eine aktive Mitglieschaft in der Freiwilligen Feuerwehr interessieren, können Sie sich ebenfalls an die oben genannten Adressen wenden oder hier informieren:

https://www.feuerwehr-langgoens.de/

Vielen Dank für ihre Mithilfe,

Marius Reusch

Bürgermeister

Erklärung zur Festsetzung des Grundsteuermessbetrags

Die Finanzverwaltung hat auf den 1. Januar 2022 (Hauptveranlagungszeitpunkt) den Grundsteuermessbetrag für Grundstücke festzusetzen. Ferner hat sie auf den 1. Januar 2022 (Hauptfeststellungszeitpunkt) den Grundsteuerwert für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft festzustellen und den Grundsteuermessbetrag festzusetzen.

Es ergeht daher folgende Aufforderung:

Die Erklärung zur Festsetzung des Grundsteuermessbetrags auf den Hauptveranlagungszeitpunkt für Grundstücke ist dem zuständigen Finanzamt bis zum

31. Oktober 2022

nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung (elektronisches Formular) zu übermitteln. Gleiches gilt für die Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts auf den Hauptfeststellungszeitpunkt für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft.

Das Finanzamt ist zuständig, in dessen Bezirk das zu bewertende Grundstück oder der zu bewertende Betrieb der Land- und Forstwirtschaft liegt. Das zuständige Finanzamt finden Sie unter

www.grundsteuer.hessen.de.

Rechtsgrundlagen:

  • § 2 Abs. 4 des Hessischen Grundsteuergesetzes (HGrStG)
  • § 228 des Bewertungsgesetzes (BewG)
  • § 149 Abs. 1 der Abgabenordnung (AO)
  • § 87a Abs. 6 Satz 1 der Abgabenordnung (AO)

Die elektronischen Formulare für die Erklärung zur Festsetzung des Grundsteuermessbetrags und die Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts werden ab 1.Juli 2022 zum Beispiel im Portal „Mein ELSTER“ (www.elster.de Öffnet sich in einem neuen Fenster) bereitgestellt. Für beide Erklärungen ist das amtliche Formular mit der aus Vereinfachungsgründen einheitlichen Bezeichnung „Erklärung zum Grundsteuermessbetrag“ mit den dazugehörigen Anlagen zu verwenden.

Für die elektronische Übermittlung über das Portal „Mein ELSTER“ ist ein Benutzerkonto erforderlich. Ist dies noch nicht vorhanden, kann eine Registrierung unter www.elster.de vorgenommen werden. Diese ist kostenlos und kann bis zu zwei Wochen dauern.

Zur Abgabe der Erklärung zur Festsetzung des Grundsteuermessbetrags sind folgende Personen verpflichtet:

  • Eigentümerinnen oder Eigentümer eines Grundstücks
  • Bei Grundstücken, die mit einem Erbbaurecht belastet sind: Erbbauberechtigte gegebenenfalls unter Mitwirkung der Eigentümerin oder des Eigentümers des Grundstücks (Erbbauverpflichtete)
  • Bei Gebäuden auf fremdem Grund und Boden: Eigentümerinnen oder Eigentümer des Grund und Bodens gegebenenfalls unter Mitwirkung der Eigentümerin oder des Eigentümers des Gebäudes.

Zur Abgabe der Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts sind folgende Personen verpflichtet:

  • Eigentümerinnen oder Eigentümer eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft

Maßgebend für die persönliche Erklärungspflicht sind die Verhältnisse zum 1. Januar 2022.

Bei Nichtabgabe bzw. verspäteter Abgabe der Erklärung zur Festsetzung des Grundsteuermessbetrags ist ab dem 1. März 2023 ein Verspätungszuschlag festzusetzen. Bei Nichtabgabe oder verspäteter Abgabe der Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts kann ein Verspätungszuschlag festgesetzt werden. Die Höhe des Verspätungszuschlags ist maßgeblich von der Dauer der Fristüberschreitung abhängig. Der Verspätungszuschlag beträgt für jeden angefangenen Monat der eingetretenen Verspätung 25 Euro. Bei Nichtabgabe der Erklärung kann das Finanzamt darüber hinaus die Besteuerungsgrundlagen schätzen.

Rechtsgrundlagen:

  • § 152 Abgabenordnung (AO)
  • § 162 Abgabenordnung (AO)

Hintergrund:

Das Bundesverfassungsgericht hat durch Urteil vom 10. April 2018 – 1 BvL 11/14 u.a. (BGBl. 2018 I S. 531) verschiedene Vorschriften zur Feststellung von Einheitswerten, die als Grundlage für die Erhebung der Grundsteuer dienen, für unvereinbar mit Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) erklärt. Zugleich hat es den Gesetzgeber zu einer Neuregelung verpflichtet. Der Bundesgesetzgeber hat mit dem Gesetz zur Reform des Grundsteuer- und Bewertungsrechts (Grundsteuer-Reformgesetz) vom 26. November 2019 (BGBl. 2019 I S. 1794) eine Neuregelung beschlossen.

Durch das Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Art. 72, 105 und 125b) vom 15.November 2019 (BGBl. 2019 I S. 1546) hat der Bundesgesetzgeber den Ländern die Befugnis eingeräumt, die Grundsteuer abweichend vom Bundesrecht zu regeln (Länderöffnungsklausel). Hiervon hat Hessen partiell Gebrauch gemacht. Der Hessische Landtag hat für das Grundvermögen mit dem Hessischen Grundsteuergesetz (HGrStG) vom 15. Dezember 2021 (GVBl. 2021 S. 906) eigene Regelungen getroffen.

Somit gelten in Hessen für das Grundvermögen die Vorschriften des HGrStG und für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft die bundesgesetzlichen Regelungen. Beide Gesetze erfordern eine umfassende Neubewertung aller wirtschaftlichen Einheiten auf den 1. Januar 2022. Die festgesetzten Beträge finden dann für die Berechnung der Grundsteuer ab dem Jahr 2025 Anwendung.

Weitere Informationen und Hilfen finden Sie im Internet unter www.grundsteuer.hessen.de.

Wildschadenschätzer

Für den Zeitraum vom 01.04.2022 bis 31.03.2026 sind folgende Wildschadenschätzer vom Gemeindevorstand der Gemeinde Langgöns bestellt:

Ortsteil Lang-Göns:

Wildschadenschätzer: Malte Luh, Obergasse 24a

Stellvertreter: nicht benannt

Ortsteil Dornholzhausen:

Wildschadenschätzer: Wolfgang Zörner, Paul-Schneider-Straße 11

Stellvertreter: nicht benannt

Ortsteil Niederkleen:

Wildschadenschätzer: Jörg Weber, Bennergasse 10

Stellvertreter: Florian Eisenhardt, Auhof 4

Ortsteil Oberkleen:

Wildschadenschätzer: Alwin Reuter, Friedenstraße 3

Stellvertreter: nicht benannt

Ortsteil Cleeberg:

Wildschadenschätzer: Peter Grieb, Hauptstraße 28, 35415 Pohlheim

Stellvertreter: nicht benannt

Ortsteil Espa:

Wildschadenschätzer: Erhard Mank, Auf der Rute 4

Stellvertreter: nicht benannt

Ortslandwirt

Benennung von Ortslandwirten