Amtliche Bekanntmachungen

Bekanntmachungen Bauleitplanung

Amtliche Bekanntmachungen zum Thema Bauleitplanung der Gemeinde Langgöns finden Sie hier

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Straßensperrungen

Vollsperrung der Gemeindestraße Brückenstraße, Oberkleen wegen Brückenarbeiten vom 18.07.2022

Wegen Brückenbauarbeiten wird die Gemeindestraße Brückenstraße, Oberkleen im Bereich der Brücke weiterhin bis zum 19.12.2022 voll gesperrt. Eine Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Der Bürgermeister                                                                                                    

der Gemeinde Langgöns

Straßenverkehrsbehörde

St. Ulrich-Ring 13

35428 Langgöns

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Wegen Brückenbauarbeiten wird die Gemeindestraße Brückenstraße, Oberkleen im Bereich der Brücke ab dem 18.07.2022 bis voraussichtlich 31.10.2022 voll gesperrt. Eine Umleitung wird entsprechend ausgeschildert.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mitteilung der ausführenden Fa.

Straßensperrung in der Brückenstraße

Im Rahmen der Brückensanierung wird ab dem 18.07.2022 die Überführung über den Kleebach in der Brückenstraße gesperrt. In diesem Zuge werden zudem Halteverbotsschilder in der daraus resultierten neuen Zuwegung der Feuerwehr positioniert. Die Baumaßnahme wird vorraussichtlich bis Ende Oktober andauern. Ihr Ansprechpartner für die Baustelle ist Frau Ulbrich. Kontakt ist an Baustelle ausgehängt.

Wir bitten um Ihr Verständnis, ihre Firma Böning.

Vollsperrung der Gemeindestraße Mandlerweg, Verbindungsstraße Lang-Göns Dornholzhausen vom 03.06.2022

Sachstandsmitteilung vom 02.09. zum Bauvorhaben Brückenbauwerk „Mandlerweg“ Dornholzhausen

 

Im Zuge der Abbrucharbeiten am Brückenbauwerk „Mandlerweg“ im OT Dornholzhausen Anfang Juni 2022 wurde festgestellt, dass sich teilweise die zu erhaltenden Widerlager-/ und Flügelwände einen deutlich schlechteren IST-Zustand befinden, als seinerzeit im Zuge der Planung und Ausarbeitung der Instandsetzungsmaßnahmen ersichtlich und einzuschätzen war. Demnach mussten die Arbeiten nach dem Teilabbruch der Fahrbahnplatte und Auflagerbalken zunächst unterbrochen werden, damit die Standfestigkeit und Dauerhaftigkeit der Widerlager-/ und Flügelwände ermittelt und geprüft werden konnte. Nach etwaigen Kontrollprüfungen, Bohrkernentnahmen sowie gänzlichen freilegen der Widerlager-/ und Flügelwände ist man zu dem Ergebnis gekommen, dass aufgrund der weitreichenden und schwerwiegenden Bauwerksschäden bei einer planmäßigen Instandsetzung des Brückenbauwerks keine langfristige Standfestigkeit und Dauerhaftigkeit eintreten wird. Dementsprechend wurden nun auch die Widerlager-/ und Flügelwände bis auf die Bauwerksgründung (Fundamente) hin abgebrochen. Nach Sichtung und Prüfung der Bauwerksgründung wurde festgelegt, dass diese ausreichend statisch dimensioniert sind und lediglich geringfügig im Zuge der Instandsetzungsarbeiten ertüchtigt werden müssen.

 

Unter diesen Hintergründen und den neuen Erkenntnissen wurde dahingehend die Baustelle nach Fertigstellung der Abbrucharbeiten wieder Stillgelegt, sodass zwischenzeitlich die seinerzeit aufgestellten statischen Berechnungen sowie Planunterlagen neu ermittelt und aufgestellt werden konnten. Zudem erschwert die prekär anhaltende globale Lage bedeutend etwaige Lieferzeiträume für Baumaterialien, im speziellen für die notwendigen Baustähle. Die Arbeiten am Brückenbauwerk „Mandlerweg“ werden unter Vorbehalt voraussichtlich Mitte September 2022 wieder aufgenommen und dann sukzessiv durchgeführt werden.

 

Gemeinde Langgöns

Bauverwaltung

Anordnungen Verkehr

Anordnung verkehrsregelnder Maßnahmen Az. 121-095/22-02

Hiermit ordne ich gemäß § 45 Abs. 3 Satz 1 Straßenverkehrsordnung (StVO) vom 06.03.2013 (BGBl I S. 367) in derzeit gültiger Fassung aus Gründen der Sicherheit und Ordnung des Verkehrs an:

In der Gemeindestraße Bornweg, auf dem Parkplatz des Friedhofs in Cleeberg

das Verkehrszeichen 314 StVO, mit dem Zusatzzeichen 1044-10 StVO und entsprechender Parkmarkierung.

Begründung:

Auf dem Parkplatz des Friedhofs in Cleeberg, wird ein Schwerbehindertenparkplatz für Schwerbehinderte Besucher des Friedhofs benötigt.

Der Bürgermeister der Gemeinde Langgöns
als örtliche Ordnungsbehörde
Straßenverkehrsbehörde
Reusch

A 45, sechsstreifiger Ausbau von nördlich der Talbrücke Langgöns bis zum Gambacher Kreuz inkl. Ersatzneubau der Talbrücke Langgöns

Planfeststellungsverfahren nach § 17 ff. Bundesfernstraßengesetz (FStrG) in Verbindung mit §§ 72 ff. Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz (HVwVfG) und §§ 1 ff. Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG)Planfeststellungsverfahren nach § 17 ff. Bundesfernstraßengesetz (FStrG) in Verbindung mit §§ 72 ff. Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz (HVwVfG) und §§ 1 ff. Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG)

„A 45, sechsstreifiger Ausbau von nördlich der Talbrücke Langgöns bis zum Gambacher Kreuz inkl. Ersatzneubau der Talbrücke Langgöns, von Betr.-km 180,650 bis Betr.-km 185,350“ in den Gemarkungen Leihgestern der Stadt Linden, Lang-Göns der Gemeinde Langgöns, Holzheim der Stadt Pohlheim (alle Landkreis Gießen) und Gambach der Stadt Münzenberg (Wetteraukreis) einschließlich der landschaftspflegerischen Kompensationsmaßnahmen auf den Gebieten der Stadt Fritzlar, der Stadt Laubach, der Stadt Wetzlar und der Gemeinde Langgöns

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Sonstiges

Aufstellung von Lärmaktionsplänen nach § 47 d Bundes-Immissionsschutzgesetz

Regierungspräsidium Gießen

Öffentliche Bekanntmachung


Lärmaktionsplan Hessen (4. Runde),
Teilpläne Landkreise Straßenverkehr und Ballungsräume sowie nicht bundeseigene Haupteisenbahnstrecken im gesamten Regierungsbezirk Gießen

Nach § 47 d des Bundes-Immissionsschutzgesetzes sind Lärmaktionspläne in der Umgebung von Hauptverkehrsstraßen mit mehr als 3 Mio. Kraftfahrzeugen pro Jahr (entspricht 8.200 Kraftfahrzeugen/Tag), von Haupteisenbahnstrecken mit über 30.000 Zügen im Jahr sowie in den Ballungsräumen Darmstadt, Frankfurt am Main, Hanau, Offenbach und Wiesbaden alle 5 Jahre zu überprüfen und erforderlichenfalls
zu überarbeiten.

Die Lärmkarten für
• die hessischen Hauptverkehrsstraßen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 3 Mio. Kraftfahrzeugen pro Jahr,
• die nicht bundeseigenen Haupteisenbahnstrecken mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als
30.000 Fahrbewegungen pro Jahr und
• die Ballungsräume mit mehr als 100.000 Einwohnern

sind auf der Internetseite des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie unter www.hlnug.de oder laerm.hessen.de abrufbar.


Zuständige Behörde für die Aufstellung des Lärmaktionsplans für den gesamten Regierungsbezirk Gießen und damit für alle im Regierungsbezirk gelegenen Gemeinden für die Lärmquellen nach § 47 d Bundes-Immissionsschutzgesetz außerhalb der Zuständigkeit des Eisenbahn-Bundesamtes ist im Regierungsbezirk Gießen das Regierungspräsidium Gießen.

Im Rahmen der Aufstellung des Lärmaktionsplans besteht die Möglichkeit, Anregungen und Vorschläge zu Lärmminderungsmaßnahmen in der Umgebung der kartierten Lärmquellen einzureichen. Es besteht zudem die Möglichkeit in allen Gemeinden des Regierungsbezirks Gießen auf ruhige Gebiete hinzuweisen, in denen die Ruhe zukünftig besonders geschützt werden soll.


Die Eingabe kann auf dem Beteiligungsportal des Landes Hessen: beteiligungsportal.hessen.de/portal/hauptportal/startseite, alternativ auch per E-Mail oder postalisch erfolgen. Ferner können Anregungen und Vorschläge schriftlich über die jeweilige Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung bzw. direkt an das Regierungspräsidium Gießen unter dem Stichwort „Lärmaktionsplanung“ bis zum 22. Januar 2023 eingereicht werden.

Regierungspräsidium Gießen
Abt. IV Umwelt, Dezernat 43.2, Lärmaktionsplanung
35396 Gießen
Laermaktionsplanung-strasse@rpgi.hessen.de

Gießen, den 21. November 2022
Regierungspräsidium Gießen
RPGI-43.2-53e0100/19-2021

Entwidmung einer Gemeindestraße im Ot. Niederkleen

Satzungsänderung Bauhof

Aufgrund der §§ 5, 19, 20, 51 und 93 Abs. 1 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.03.2005 (GVBl. I S. 142), zuletzt geändert durch Gesetz vom 11.12.2020 (GVBl. I S. 915) in Verbindung mit den der §§ 1 bis 5a, 9 bis 12 des Hessischen Gesetzes über kommunale Abgaben (KAG) vom 24.03.2013 (GVBl. I S. 134), zuletzt geändert durch Gesetz vom 28.05.2018 (GVBl. I S. 247), hat die Gemeindevertretung der Gemeinde Langgöns am 29.09.2022 die nachstehende

Änderungssatzung

beschlossen:

Artikel I

Der § 3 (5) der vorgenannten Satzung erhält folgende geänderte Fassung :

Die Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Langgöns sind dazu berechtigt, gegenüber dem Veranstalter / Benutzer die Festplatzeinrichtung entgegenzunehmen bzw. zurückzugeben. Anweisungen der Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Langgöns sind in jedem Falle Folge zu leisten.

Artikel II

Der § 10 der vorgenannten Satzung wird ersatzlos gestrichen. Die nachfolgende Nummerierung wird entsprechend angepasst.

Artikel III

Diese Änderungssatzung tritt am Tage nach Ihrer Veröffentlichung in Kraft.

Langgöns, den 10.11.2022

Der Gemeindevorstand
gez.
(Reusch)
Bürgermeister

Allgemeine Kundeninformation über mögliche Desinfektionsmaßnahmen des Trinkwassers in Ausnahmesituationen

Zur Versorgung unserer Kunden arbeiten wir rund um die Uhr daran, Trinkwasser in hervorragender Qualität und ausreichender Quantität jederzeit zur Verfügung zu stellen.

Trotz aller Bemühungen kann es infolge von unvorhersehbaren Ereignissen zur Verunreinigung des Trinkwassers kommen.

Aufgrund der sehr engmaschigen Überwachung der Trinkwasserqualität durch externe Fachlabore, können Verunreinigungen sehr schnell festgestellt werden. Unsere mikrobiologische und chemische Überwachung des Trinkwassers geht dabei weit über das Maß hinaus, welches durch die Trinkwasserverordnung vorgegeben wird.

Sollte es zu Verunreinigungen kommen, halten wir für diesen Fall Desinfektionsanlagen vor, die zusätzlich zur vorsorglichen und permanenten Desinfektion mit UV-Licht zugeschaltet werden können. Dies geschieht nur in Absprache und auf Anordnung der Fachbehörde, dem zuständigen Gesundheitsamt.

Dabei handelt es sich hauptsächlich um Anlagen, die das Gas Chlordioxid erzeugen, welches dem Trinkwasser im Bedarfsfall zugegeben wird.

Besteht Gefahr in Verzug, kann die Zugabe von Desinfektionsmittel auch ohne eine Vorabinformation an die Kunden auf Anordnung der Behörde erfolgen. Dabei werden die Grenzwerte der Trinkwasserversorgung eingehalten.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und stehen Ihnen für die Beantwortung von Fragen gerne zur Verfügung.

gez. Gemeindewerke Langgöns

Anzeige gemäß § 6 des Hessischen Gaststättengesetzes (HGastG) für Veranstaltungen (früher: Gestattung)

Allgemeine Information!
Gemäß dem Hessische Gaststättengesetz (HGastG) vom 28.03.2012 in der zurzeit
gültigen Fassung, müssen Veranstaltungen, bei denen Speisen und/oder Getränke
abgegeben werden, beim Gewerbeamt angezeigt werden.
Anstelle der früheren „Gestattung“ tritt gemäß § 6 HGastG nur noch eine
Anzeigepflicht des vorübergehenden Gaststättengewerbes.
Diese Anzeige ist mindestens 4 Wochen vor der Veranstaltung bei der
Gemeinde zu erstatten. Diese Frist ist zwingend einzuhalten.
Die Anzeigen werden von der Gemeinde Langgöns an den Fachbereich Bauen und
den Fachdienst Lebensmittelüberwachung des Landkreises Gießen, das Finanzamt
Gießen, das Regierungspräsidium Gießen (Arbeitsschutz) sowie die Polizeistation
Gießen-Süd übermittelt.
Im Gegensatz zur früheren Gestattung ist die neue Anzeige gemäß § 6 HGastG
auch bei Abgabe von alkoholfreien Getränken und Speisen erforderlich.
Den Antrag findet man im Internet unter www.langgoens.de oder erhält ihn im
Rathaus, St. Ulrich-Ring 13, Zimmer E 8.4 und E 8.5 (Bürgerbüro). Dort kann man
auch den vollständig ausgefüllten Antrag abgeben. Folgende Angaben werden
benötigt:
Veranstalter, Name und Vorname der/s Verantwortlichen, Telefonnummer der/s
Verantwortlichen, ladungsfähige Anschrift der/s Verantwortlichen, Art der
Veranstaltung, Datum und Uhrzeit der Veranstaltung, Ort der Veranstaltung,
vorgesehene Speisen und Getränke, voraussichtlich zu erwartende Besucherzahl.
Die Verwaltungsgebühr beträgt zurzeit 25,00 €.
Werden Anzeigen unterlassen oder nicht rechtzeitig erstattet, liegt eine
Ordnungswidrigkeit gemäß § 12 HGastG vor, die mit einer Geldbuße geahndet
wird.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Gemeinde Langgöns, Herrn
U. Schäfer, Tel. 06403-902029, Email u.schaefer@langgoens.de oder Herrn D. Acar,
Tel. 06403-902039, Email d.acar@langgoens.de .

Stand 04/2022

Freiwillige Helfer bei besonderen Ereignissen

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Langgöns,

das Hochwasser an der Oder, die Naturkatastrophe an der Ahr aber auch lokale Ereignisse wie das Hochwasser in Niederkleen und Dornholzhausen und nicht zu Letzt der Krieg in der Ukraine zeigen, dass wir als Bevölkerung schnell vor besondere Herausforderungen gestellt werden können.

Unsere Freiwilligen Feuerwehren und die Helfer in den anderen Hilfsorganisationen sind gut ausgebildet und ausgerüstet, um den Brandschutz und die allgemeine Hilfe zu gewährleisten. Aber in Notlagen von diesem Ausmaß werden oftmals kurzfristig viele Helferinnen und Helfer für die verschiedensten Aufgaben benötigt, die nicht mehr alleine von unseren Hilfsorganisationen gestellt werden können.

Die Geschehnisse rund um die aktuellen Ereignisse haben uns bereits gezeigt, dass der Wille zum spontanen Helfen in unserer Gemeinschaft ungebrochen ist, egal in welcher Form.

Um in einer hoffentlich nicht eintretenden Notlage in der Gemeinde Langgöns diese spontane Hilfe schnell und gut koordinieren zu können, möchten wir ein Kataster über freiwillige Helfer für besondere Ereignisse anlegen. Hier können sich alle Menschen eintragen lassen, die egal in welcher Form Hilfe anbieten können. Von klein bis groß und jung bis alt verfügen alle unsere Einwohner über alltägliche und besondere Fähigkeiten, die unserer Gemeinschaft in einer Krise nützlich sein können.

Wenn Sie sich für eine freiwillige Registrierung interessieren, können Sie gerne nähere Informationen zu Art und Umfang, Versicherungsschutz, Datenschutz, Rechtsgrundlagen und einen persönlichen Registrierungsbogen bei der Gemeindeverwaltung anfordern.

Schreiben Sie eine E-Mail an ordnung@langgoens.de, rufen Sie an unter 06403/9020-0 oder kommen Sie zu den Öffnungszeiten ins Rathaus, St.-Ulrich-Ring 13.

Die Teilnahme ist auch im Falle eines Ereignisses freiwillig. Es entstehen durch die Registrierung keine Pflichten.

Falls Sie sich für eine aktive Mitglieschaft in der Freiwilligen Feuerwehr interessieren, können Sie sich ebenfalls an die oben genannten Adressen wenden oder hier informieren:

https://www.feuerwehr-langgoens.de/

Vielen Dank für ihre Mithilfe,

Marius Reusch

Bürgermeister

Erklärung zur Festsetzung des Grundsteuermessbetrags

Die Finanzverwaltung hat auf den 1. Januar 2022 (Hauptveranlagungszeitpunkt) den Grundsteuermessbetrag für Grundstücke festzusetzen. Ferner hat sie auf den 1. Januar 2022 (Hauptfeststellungszeitpunkt) den Grundsteuerwert für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft festzustellen und den Grundsteuermessbetrag festzusetzen.

Es ergeht daher folgende Aufforderung:

Die Erklärung zur Festsetzung des Grundsteuermessbetrags auf den Hauptveranlagungszeitpunkt für Grundstücke ist dem zuständigen Finanzamt bis zum

31. Oktober 2022

nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung (elektronisches Formular) zu übermitteln. Gleiches gilt für die Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts auf den Hauptfeststellungszeitpunkt für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft.

Das Finanzamt ist zuständig, in dessen Bezirk das zu bewertende Grundstück oder der zu bewertende Betrieb der Land- und Forstwirtschaft liegt. Das zuständige Finanzamt finden Sie unter

www.grundsteuer.hessen.de.

Rechtsgrundlagen:

  • § 2 Abs. 4 des Hessischen Grundsteuergesetzes (HGrStG)
  • § 228 des Bewertungsgesetzes (BewG)
  • § 149 Abs. 1 der Abgabenordnung (AO)
  • § 87a Abs. 6 Satz 1 der Abgabenordnung (AO)

Die elektronischen Formulare für die Erklärung zur Festsetzung des Grundsteuermessbetrags und die Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts werden ab 1.Juli 2022 zum Beispiel im Portal „Mein ELSTER“ (www.elster.de Öffnet sich in einem neuen Fenster) bereitgestellt. Für beide Erklärungen ist das amtliche Formular mit der aus Vereinfachungsgründen einheitlichen Bezeichnung „Erklärung zum Grundsteuermessbetrag“ mit den dazugehörigen Anlagen zu verwenden.

Für die elektronische Übermittlung über das Portal „Mein ELSTER“ ist ein Benutzerkonto erforderlich. Ist dies noch nicht vorhanden, kann eine Registrierung unter www.elster.de vorgenommen werden. Diese ist kostenlos und kann bis zu zwei Wochen dauern.

Zur Abgabe der Erklärung zur Festsetzung des Grundsteuermessbetrags sind folgende Personen verpflichtet:

  • Eigentümerinnen oder Eigentümer eines Grundstücks
  • Bei Grundstücken, die mit einem Erbbaurecht belastet sind: Erbbauberechtigte gegebenenfalls unter Mitwirkung der Eigentümerin oder des Eigentümers des Grundstücks (Erbbauverpflichtete)
  • Bei Gebäuden auf fremdem Grund und Boden: Eigentümerinnen oder Eigentümer des Grund und Bodens gegebenenfalls unter Mitwirkung der Eigentümerin oder des Eigentümers des Gebäudes.

Zur Abgabe der Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts sind folgende Personen verpflichtet:

  • Eigentümerinnen oder Eigentümer eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft

Maßgebend für die persönliche Erklärungspflicht sind die Verhältnisse zum 1. Januar 2022.

Bei Nichtabgabe bzw. verspäteter Abgabe der Erklärung zur Festsetzung des Grundsteuermessbetrags ist ab dem 1. März 2023 ein Verspätungszuschlag festzusetzen. Bei Nichtabgabe oder verspäteter Abgabe der Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts kann ein Verspätungszuschlag festgesetzt werden. Die Höhe des Verspätungszuschlags ist maßgeblich von der Dauer der Fristüberschreitung abhängig. Der Verspätungszuschlag beträgt für jeden angefangenen Monat der eingetretenen Verspätung 25 Euro. Bei Nichtabgabe der Erklärung kann das Finanzamt darüber hinaus die Besteuerungsgrundlagen schätzen.

Rechtsgrundlagen:

  • § 152 Abgabenordnung (AO)
  • § 162 Abgabenordnung (AO)

Hintergrund:

Das Bundesverfassungsgericht hat durch Urteil vom 10. April 2018 – 1 BvL 11/14 u.a. (BGBl. 2018 I S. 531) verschiedene Vorschriften zur Feststellung von Einheitswerten, die als Grundlage für die Erhebung der Grundsteuer dienen, für unvereinbar mit Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) erklärt. Zugleich hat es den Gesetzgeber zu einer Neuregelung verpflichtet. Der Bundesgesetzgeber hat mit dem Gesetz zur Reform des Grundsteuer- und Bewertungsrechts (Grundsteuer-Reformgesetz) vom 26. November 2019 (BGBl. 2019 I S. 1794) eine Neuregelung beschlossen.

Durch das Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Art. 72, 105 und 125b) vom 15.November 2019 (BGBl. 2019 I S. 1546) hat der Bundesgesetzgeber den Ländern die Befugnis eingeräumt, die Grundsteuer abweichend vom Bundesrecht zu regeln (Länderöffnungsklausel). Hiervon hat Hessen partiell Gebrauch gemacht. Der Hessische Landtag hat für das Grundvermögen mit dem Hessischen Grundsteuergesetz (HGrStG) vom 15. Dezember 2021 (GVBl. 2021 S. 906) eigene Regelungen getroffen.

Somit gelten in Hessen für das Grundvermögen die Vorschriften des HGrStG und für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft die bundesgesetzlichen Regelungen. Beide Gesetze erfordern eine umfassende Neubewertung aller wirtschaftlichen Einheiten auf den 1. Januar 2022. Die festgesetzten Beträge finden dann für die Berechnung der Grundsteuer ab dem Jahr 2025 Anwendung.

Weitere Informationen und Hilfen finden Sie im Internet unter www.grundsteuer.hessen.de.

Wildschadenschätzer

Für den Zeitraum vom 01.04.2022 bis 31.03.2026 sind folgende Wildschadenschätzer vom Gemeindevorstand der Gemeinde Langgöns bestellt:

Ortsteil Lang-Göns:

Wildschadenschätzer: Malte Luh, Obergasse 24a

Stellvertreter: nicht benannt

Ortsteil Dornholzhausen:

Wildschadenschätzer: Wolfgang Zörner, Paul-Schneider-Straße 11

Stellvertreter: nicht benannt

Ortsteil Niederkleen:

Wildschadenschätzer: Jörg Weber, Bennergasse 10

Stellvertreter: Florian Eisenhardt, Auhof 4

Ortsteil Oberkleen:

Wildschadenschätzer: Alwin Reuter, Friedenstraße 3

Stellvertreter: nicht benannt

Ortsteil Cleeberg:

Wildschadenschätzer: Peter Grieb, Hauptstraße 28, 35415 Pohlheim

Stellvertreter: nicht benannt

Ortsteil Espa:

Wildschadenschätzer: Erhard Mank, Auf der Rute 4

Stellvertreter: nicht benannt

Ortslandwirt

Benennung von Ortslandwirten