HERZLICH WILLKOMMEN BEI DEN SENIOREN LANGGÖNS

Seniorenbeirat

Der Seniorenbeirat Langgöns wurde bereits mit Wirkung vom 01.10.1992 gebildet. Er ist Mitglied im 2012 gegründeten Seniorenbeirat des Landkreises Gießen sowie in der Landesseniorenvertretung Hessen.

Der aktuelle Seniorenbeirat hat sich im Oktober 2021 konstituiert.

Wir arbeiten ehrenamtlich und verstehen uns als Interessenvertreter der Senioren gegenüber der Kommunalpolitik und Verwaltung. Ziel unserer Arbeit ist, dass die Gemeinde Langgöns mit seinen Ortsteilen ein attraktiver Wohnort auch für Senioren ist.

Postanschrift Seniorenbeirat

Gemeindeverwaltung Langgöns
St.-Ulrich- Ring 13
35428 Langgöns
Sprechzeiten:
Nach Vereinbarung mit der Gemeindeverwaltung Langgöns 

Ansprechpartner Seniorenbeirat

OT Lang-Göns

Rudolf Seitz, Tel.  0157-72174939

Gisela Wilhelm, Tel. 0172-7094218

OT Cleeberg

Heinz Gischler, Tel.0157-54074187

OT Dornholzhausen

Sigrid Dietrich, Tel. 0176-55865808

OT Espa

Birgit Bellof, Tel. 0170-2917282

OT Niederkleen

Bernd Schäfer, Tel. 0170-5869110

OT Oberkleen

Renate Homrighausen, Tel. 0170-4807002

Sicherheitsberater für Langgönser Bürger und Organisationen

Ehrenamtliche Beratung für Senioren, Prävention und Information bei Betrugsmaschen
Heinz Gischler, Cleeberg
Tel: 06085 - 970524
E-Mail: heinz.gischler@gmail.com

Formularlotse

Unterstützung für ältere und hilfsbedürftige Menschen beim Ausfüllen von Formularen, mit denen Hilfeleistungen abgerufen werden können.

Bitte vereinbaren Sie hierzu im Rathaus montags zwischen 9.00-11.00 Uhr unter Telefonnummer 06403/902051 oder per Mail h.schnabel@langgoens.de einen Termin (Zimmer Nr. E 3). Bitte geben Sie den Grund Ihres Anliegens an.

Herr Schnabel wurde als Formularlotse über das Freiwilligenzentrum für Stadt u. Landkreis Gießen ausgebildet und arbeitet eng mit der BEKO - Beratungs- und Koordinierungsstelle für ältere und pflegebedürftige Menschen (Telefon 0641/9790090 von Mo. - Fr. ab 8.30 Uhr) zusammen.

Gemeinde Langgöns

Harry Schnabel
Tel 06403 - 9020 - 51
Zimmer E3

Mo
09:00 - 11:00 Uhr

E-Mail h.schnabel@langgoens.de

Beratungsstelle BEKO / Pflegestützpunkt

BEKO - Gießen
Beratungsstelle für ältere und pflegebedürftige Menschen
Kontakt und Beratung mehr

Pflegestützpunkt Gießen
Kontakt und Beratung mehr

Pflegestützpunkt unter neuer Nummer erreichbar

Kostenlose und neutrale Beratung rund um Pflegebedürftigkeit

Landkreis Gießen. Der Pflegestützpunkt des Landkreises Gießen ist ab sofort unter einer neuen Telefonnummer erreichbar: Das Team steht nun unter Telefon 0641 - 480 117 20 für viele Fragen von pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen zur Verfügung.

Die Sprechzeiten des Pflegestützpunkts in der Kleinen Mühlgasse 8 in Gießen sind immer montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr und mittwochs zusätzlich von 13 bis 16 Uhr. Per E-Mail ist der Pflegestützpunkt erreichbar unter pflegestuetzpunkt@landkreis-giessen.de

Der Pflegestützpunkt ist eine öffentliche Beratungsstelle. Hier gibt es Beratung zu allen Themen rund um die pflegerische Versorgung. Schwerpunkte sind sozialrechtliche Ansprüche, zum Beispiel aus der Pflegeversicherung, und Informationen zu den regional verfügbaren Unterstützungsangeboten – darunter Pflegedienste, Pflegeheime, Hauswirtschaftsdienste oder „Essen auf Rädern“. Bei Bedarf unterstützen die Fachkräfte auch bei Antragstellungen und der Organisation der Hilfsangebote.

Der Pflegestützpunkt berät neutral, unabhängig, verbraucheroriertiert und kostenfrei. Hausbesuche sind möglich. Für Beratungen wird um eine Terminvereinbarung gebeten.

Senioren NEWS und Presseberichte

Seniroennachmittag in Cleeberg

Langgöns erhält Ehrung als „Bürgerbus des Jahres 2024“ – Regionaltreffen in Bad Camberg stärkt Austausch

Bad Camberg/Langgöns – Die Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ und die Stadt Bad Camberg haben kürzlich das vierte Bürgerbus-Regionaltreffen 2025 veranstaltet. Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerbusinitiativen tauschten sich im Kurhaus über Organisation und Betriebsabläufe aus.

Ein Höhepunkt des Treffens war die Auszeichnung des „Bürgerbus des Jahres 2024“: Das Bürgerbusteam der Gemeinde Langgöns überzeugte mit außergewöhnlichem Engagement. Dank 19 ehrenamtlicher Fahrerinnen und Fahrer legte der Bürgerbus in den vergangenen Jahren beeindruckende 37.765 Kilometer zurück – allein rund 15.000 Kilometer im Jahr 2024. Für diese Leistung überreichte Knut John, Beauftragter der Hessischen Landesregierung für den ländlichen Raum, die Ehrung. „Bürgerbusse sichern Mobilität und stärken den Zusammenhalt im ländlichen Raum“, betonte Knut John. Auch Lisa Deißler, Vorständin der Landesstiftung, lobte den Beitrag der Ehrenamtlichen zur Lebensqualität und betonte die Bedeutung des Erfahrungsaustauschs.

Zum Treffen in Bad Camberg reisten der Bürgermeister M. Reusch, Vertreterinnen und Vertreter des Langgönser Bürgerbusteams, R. Seitz, U. Arnheiter, W. Brückel, U. Stoll, H. Gischler, R. Klingelhöfer und B. Schimpf, von der Gemeindeverwaltung M. Beppler und L. Pfuhl an, um gemeinsam diesen besonderen Erfolg anzuerkennen.

Bürgermeister Marius Reusch zeigte sich stolz auf das Langgönser Team und dankte besonders den beiden Gemeindemitarbeiterinnen Marion Beppler und Tina Rinn:

„Ohne ihre Koordination, die geduldige Listenführung und die zuverlässige Betreuung der Anruferinnen und Anrufer wäre der reibungslose Betrieb des Bürgerbusses nicht möglich. Ihr Engagement für die Senioren geht weit über das Normale hinaus und verdient Anerkennung.“

Zudem richtete Reusch seinen Dank an alle ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer:

„Sie sind das Herzstück unseres Bürgerbusses. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz sorgen sie dafür, dass Mobilität in Langgöns nicht nur ein Versprechen bleibt, sondern täglich gelebt wird.“

Auch aus der Bevölkerung kommt viel Zuspruch: Häufig wird die Pünktlichkeit, die Freundlichkeit der Fahrerinnen und Fahrer, der zuverlässige Service der Gemeinde und das insgesamt hervorragende Angebot hervorgehoben – ein Service, der gerne und regelmäßig genutzt wird.

Für die Zukunft ist geplant, das Angebot des Bürgerbusses weiter auszubauen, weiter ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer zu gewinnen und durch den regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen den Initiativen die Qualität und Reichweite der Mobilität im ländlichen Raum kontinuierlich zu verbessern.

Märchenhafter Ausflug - Senioren entdecken Lohr am Main

Sept. 25-Rund 100 Seniorinnen und Senioren folgten der Einladung der Gemeinde und machten sich gemeinsam auf den Weg in die märchenhafte Schneewittchenstadt Lohr am Main. Die Fahrt wurde von Marion Beppler, der Seniorenbeauftragten der Gemeinde Langgöns, gemeinsam mit dem Seniorenbeirat organisiert.

Bereits beim Einsteigen in den Bus begrüßte Bürgermeister Reusch die gut gelaunten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auf der Hinfahrt gab es an einer Raststätte ein gemeinsames „Bürgermeisterfrühstück“, das für eine entspannte und fröhliche Stimmung sorgte. Der Regen am Morgen tat der guten Laune keinen Abbruch – pünktlich zur Ankunft in Lohr zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite.

Vor Ort erwarteten Stadtführer die Reisegruppe und entführten sie in die sehenswerte Altstadt. Mit viel Witz und Charme führten eine Bäckermeistersfrau, das „Lohrer Waschweib“ und die Baroness von Erthal durch die Gassen, die von zahlreichen malerischen Fachwerkhäusern geprägt sind. Anschließend blieb ausreichend Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Der Großteil der Gruppe traf sich zum gemeinsamen Mittagessen im Brauhaus „Keiler“, bevor am Nachmittag eine 1,5-stündige Schifffahrt mit dem Maintalbummler auf dem Main das Tagesprogramm abrundete.

Nächste Fahrt, ja bitte! Ein wunderbarer Tag voller schöner Erlebnisse! Schon jetzt freuen sich alle auf das nächste Jahr und Ziel – wohin es wohl geht?

„Bitte nicht in die Obstschale legen“ – DRK informiert beim Mittagstisch für Senioren über moderne Hausnotrufsysteme

Oberkleen (ikr). Der Duft von Sauerkraut und frisch gebratenen Haxen liegt noch in der Luft, als Johannes Christ vom DRK-Kreisverband Wetzlar das Wort ergreift. Rund 85 Seniorinnen und Senioren haben sich zum monatlichen Mittagstisch im Dorfgemeinschaftshaus in Oberkleen eingefunden – im Zeichen von Genuss, Gemeinschaft und diesmal noch zusätzlich einem wichtigen Stück Sicherheit im Alltag.

In seinem 45-minütigen Vortrag erläuterte Christ, Hausnotruf-Kundenberater und Techniker, die Vorteile moderner Hausnotrufsysteme. „Heute braucht es keinen Festnetzanschluss mehr, und selbst bei Stromausfall bleibt die Notruffunktion dank integriertem Akku aktiv – sofern Mobilfunkempfang vorhanden ist“, erklärte er. Auch Zusatzfunktionen wie ein Fallsensor, der nach einem Sturz automatisch Alarm schlägt, wurden vorgestellt. „Gerade für Menschen mit Demenz ist das eine große Hilfe, wenn sie selbst nicht mehr in der Lage sind, den Knopf zu drücken.“

Besonders wichtig: Beim DRK kann auch ein Wohnungsschlüssel hinterlegt werden, sodass die Helfer im Notfall ohne Zeitverlust in die Wohnung gelangen können.

Auch die Kostenfrage sprach Christ offen an: Menschen mit Pflegegrad haben die Möglichkeit, den Hausnotruf ohne Zuzahlung zu nutzen. „Wir unterstützen selbstverständlich bei der Antragstellung“, so der DRK-Experte. Darüber hinaus gibt es verschiedene Leistungspakete – vom mobilen Notruf mit GPS-Ortung bis hin zum Modell „CARU“, das nicht nur Notrufe absetzt, sondern auch die Luftqualität misst, ans Trinken erinnert und sogar auf Hilferufe reagiert.

Seine wichtigste Bitte richtete Christ eindringlich an die Zuhörer: „Tragen Sie den Sender immer bei sich – und nicht in der Obstschale oder im Nachttisch. Nur so kann er im Ernstfall Leben retten.“

Das Publikum nutzte die Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen – etwa zu den Abläufen im Notfall oder den Kosten. Christ beantwortete diese sachlich und praxisnah.

Der Vortrag war eingebettet in den beliebten Mittagstisch für Senioren, der einmal im Monat von Ehrenamtlichen in allen sechs Langgönser Ortsteilen organisiert wird. Dieses Mal hatte das Team um Renate Homrighausen ein deftiges Menü vorbereitet: Haxenteile mit Soße, Semmelknödel und Sauerkraut, zum Nachtisch gab es Pudding mit Pflaumenkompott und zur Verdauung noch einen Kümmelschnaps.

Dass bei aller Geselligkeit auch ernsthafte Themen ihren Platz finden, zeigte dieser Mittag eindrücklich. „Sicherheit und gutes Essen gehören eben zusammen“, meinte eine Teilnehmerin schmunzelnd – und steckte sich den Sender probehalber gleich einmal um das Handgelenk.

Weitere Informationen und kostenfreie Beratungsgespräche gibt es direkt beim DRK-Kreisverband Wetzlar unter Telefon 06441 9764-0 oder online auf www.drk-wetzlar.de.

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„Kaffeestube“

Gelungener Start der „Kaffeestube“

Juli 25 - Neuer, offener Treffpunkt für alle Generationen immer samstags im Faselstall: Miteinander reden, Gemeinschaft erleben, füreinander da sein

Langgöns. Rund 25 Besucher waren der ersten Einladung in die neue „Kaffeestube“ gefolgt. Ende Juni ging es los, seither finden die Treffen jeden Samstagnachmittag statt. „Dass wir hier zusammengekommen sind, das ist im Grunde Ihre Idee“, betonte Seniorenbeiratssprecher Rudolf Seitz bei der Begrüßung zum Auftakt. Denn im vergangenen Jahr hatte das Projekt „Inklusiver Landkreis“ Wünsche und Anregungen der Menschen in Langgöns für ihre Gemeinde in einer Ideenbox gesammelt. Der Wunsch nach mehr alltäglicher Begegnung kam dabei besonders häufig vor.

Bürgermeister Marius Reusch lobte die Initiative, die vom Sozialausschuss um Armin Elmshäuser, dem Seniorenbeirat um Rudolf Seitz und der Seniorenarbeit der Gemeinde um Marion Beppler angestoßen und schließlich auch realisiert wurde. Er zeigte sich erfreut über die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Langgönsern und dem Landkreis-Projekt.

Langgöns schafft als erste Kommune stetiges Angebot

Sozialdezernent Frank Ide beglückwünschte die Langgönser zu dem neuen Begegnungsangebot und erläuterte die Hintergründe des Inklusionsprojekts, in dem viele Ideen für ein besseres Miteinander im Landkreis gesammelt worden seien.

„Ihre neue ‚Kaffeestube‘ ist das erste regelmäßige Angebot, das sich aus unserem Landkreis-Projekt heraus entwickelt hat“, sagte er und lobt das Engagement vor Ort. Andernorts wurden bislang vor allem Netzwerke geschaffen, die nun an der Vision eines besseren Miteinanders weiterarbeiten. Berichte zum Projekt findet man auf der Internetseite www.lkgi.de/inklusiver-landkreis.

Treffen ohne besonderen Anlass und ohne Anmeldung

In der „Kaffeestube“ können Menschen zusammenkommen, sich darüber austauschen, was sie bewegt, neue Kontakte knüpfen, hilfreiche Informationen teilen und sich gegenseitig unterstützen. Gemeinsames Singen, Spielen, Handarbeiten, Bewegungsangebote und Vorträge waren außerdem Wünsche, die Seniorinnen einbrachten.

„In unserer krisengeschüttelten Zeit brauchen wir genau solche Orte der Gastfreundschaft und des wärmenden Miteinanders“, erklärte Dr. Michaela Fink, Beauftragte des Projekts Inklusiver Landkreis.

Immer samstags von 14 bis 17 Uhr im Faselstall

Die Kaffeestube lädt jeden Samstag von 14 bis 17 Uhr in den Faselstall (Langgöns, Wiesenstraße 18) ein. Alle sind willkommen – auch ohne Anmeldung! Die Gemeinde unterstützt die Initiative, indem sie die Räumlichkeiten kostenlos bereitstellt. Außerdem fährt der Bürgerbus zur „Kaffeestube“. Zugang und Toilette sind barrierefrei.

Wer sich ehrenamtlich einbringen möchte, kann sich an Marion Beppler wenden: E-Mail: m.beppler@langgoens.de, Telefon: 06403 902044


Langgöns schafft mehr Gemeinsamkeit

Neues Angebot bringt Menschen zusammen: „Kaffeestube“ startet am 28. Juni 2025

Landkreis Gießen/Langgöns. In Langgöns gibt es neue Gelegenheit für mehr Gemeinsamkeit: Ein offener Treffpunkt lädt ein, miteinander zu reden, Gemeinschaft zu erleben und einfach füreinander da zu sein. Bürgermeister Marius Reusch begrüßt die Initiative, die vom Sozialausschuss und dem Seniorenbeirat angestoßen wurde, und dankt allen Engagierten: „Vielen Dank, dass Sie sich einbringen, die Bedürfnisse der Menschen in unserer Gemeinde aufgreifen und Neues schaffen!“

Nachdem eine Bedarfserhebung gezeigt hat, dass sich vor allem ältere Menschen mehr Zusammengehörigkeit wünschen, haben die Gemeinde und der Seniorenbeirat die Initiative für mehr Gemeinsamkeit ergriffen. Unterstützt wird dies vom Landkreis Gießen und dem Projekt ‚Inklusiver Landkreis‘, auf dessen Anstoß hin die Langgönser:innen im vergangenen Jahr ihre Ideen für mehr Miteinander eingebracht hatten.

Kreis-Sozialdezernent Frank Ide lobt das Engagement vor Ort: „Prima, dass Sie in Langgöns die Anregungen aufgenommen haben und in die Tat umsetzen. Genau dies beabsichtigt das Projekt, welches wir im Landkreis Gießen gemeinsam mit einigen Kommunen realisieren.“

Sozialausschuss und Seniorenbeirat schaffen regelmäßigen Treffpunkt

Armin Elmshäuser, Vorsitzender des Sozialausschusses der Gemeinde Langgöns, fasst es so zusammen: „Die Ideensammlung hat aufgezeigt, dass es wenig Gelegenheiten gibt, bei denen Menschen mit anderen zusammenkommen und sich darüber austauschen können, was sie wirklich bewegt. Selbst in kleineren Dörfern, wo man sich kennt, fehlen heute solche Anlässe.“

Rudolf Seitz, Vorsitzender des Seniorenbeirats, stimmt zu und ergänzt: „Im Grunde braucht es auch gar nicht viel, um Menschen zusammenzubringen. Also bieten wir gemeinschaftlich demnächst regelmäßige Treffen an, an denen Menschen einfach ungezwungen ins Gespräch kommen können – über das, was ihnen persönlich wichtig ist.“

Und auch Marion Beppler, die sich um die Seniorenarbeit der Gemeinde kümmert und regelmäßig Veranstaltungen und Ausflüge plant, freut sich auf neue Anlässe und Begegnungen. „Auf jeden Fall wird es eine Bereicherung für das soziale Leben in Langgöns sein“, ist sie sich sicher.

Erfahrung zeigt: Menschen brauchen Orte wirklicher Begegnung

Inspiriert wurden die Aktiven in Langgöns auch von Dr. Ulf Häbel, der in Laubach-Freienseen seit Jahren zu offenen Gesprächsrunden einlädt. Der ehemalige Pfarrer des Ortes erklärte, dass man den Kontakt miteinander brauche. Leben gehe nicht nur online – Menschen müssten sich persönlich begegnen.

Sein Erfolgs-Konzept: Es werden bei den Treffen weder Themen vorgegeben noch Experten eingeladen. An erster Stelle geht es einfach ums Erzählen, wie einem zumute ist, und ums Zuhören. Es brauche dafür nicht mehr und nicht weniger als ein offenes Ohr füreinander und Interesse aneinander.

Kreis-Projekt vernetzt Akteure und gibt Anstöße für eigene Vorhaben

Damit Initiativen im Landkreis sich gegenseitig inspirieren und voneinander lernen, unterstützt das Projekt ‚Inklusiver Landkreis‘ die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch. Die Projekt-Beauftragte, Dr. Michaela Fink, erklärt ihre Rolle als Vermittlerin: „Wir möchten in den Kommunen den Anstoß geben, Angebote zu entwickeln oder weiterzuentwickeln, die auf die jeweilige Ortsgemeinschaft zugeschnitten sind. Die Angebote müssen vor Ort passen, damit sie wirken können.“

In Langgöns fehlen aktuell einfache Treffpunkte für Jung und Alt. Neben dem regelmäßigen Austausch über das, was die Menschen bewegt, soll der Treffpunkt auch ein Ort sein, aus dem sich weiteres Engagement entwickeln kann; auch ein Ort, an dem eigene Anliegen, Bedürfnisse und Fähigkeiten in der Gesellschaft sichtbar gemacht werden, erklärt Michaela Fink.

„Kaffeestube“ heißt jeden willkommen

Deswegen lädt demnächst die ‚Kaffeestube‘ zu wöchentlichen Treffen ein, um in gemütlicher Atmosphäre ins Gespräch zu kommen, Kuchen zu genießen, und Freude am Zusammensein zu haben. Wer etwas beisteuern möchte, kann das gerne tun.

Es braucht keine Anmeldung. Die Gemeinde Langgöns unterstützt die Initiative durch die kostenlose Bereitstellung der Räumlichkeiten. Der Bürgerbus der Gemeinde kann Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, unterstützen, das Angebot wahrzunehmen.

Mit der ‚Kaffeestube‘ wird das bestehende Angebot für Senioren um einen offenen Treffpunkt ergänzt, zu dem auch für die junge Bevölkerung herzlich eingeladen ist. Die ‚Kaffeestube‘ ist zunächst für samstags geplant und soll perspektivisch in Eigenregie durch das gemeinsame Engagement der Teilnehmenden organisiert werden.

Auftakttermin und Ort:

Am Samstag, den 28. Juni 2025, findet das erste Treffen statt: Zwischen 14 und 17 Uhr, im Faselstall, Wiesenstraße 18, Langgöns

Marion Beppler (Seniorenarbeit der Gemeinde Langgöns), Armin Elmshäuser (Sozialausschuss der Gemeinde Langgöns), Rudolf Seitz (Seniorenbeirat Langgöns) und Dr. Michaela Fink (Projekt „Inklusiver Landkreis“, www.lkgi.de/inklusiver-landkreis) freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Langgöns-App: Senioren lernen die neue Gemeinde-App beim Mittagstisch kennen

Langgöns – Auf Initiative des Seniorenbeirats der Gemeinde Langgöns wurde beim Mittagstisch in  Lang-Göns eine praxisnahe Einführung in die neue Langgöns-App sowie die Internetseite der Gemeinde angeboten.

Am 13. Mai fand der erste Termin im evangelischen Gemeindehaus in Niederkleen statt. Einige Interessierte folgten der Einladung. Ein weiterer Infotermin wurde am vergangenen Donnerstag direkt beim Mittagstisch in Lang-Göns durchgeführt.

Isabel Haub, Öffentlichkeitsbeauftragte der Gemeinde Langgöns, war der Einladung des Seniorenbeirats gefolgt und erläuterte in einem kurzen Vortrag nach dem gemeinsamen Mittagessen die Vorteile und Möglichkeiten der neuen App.

 

Die App bietet einen schnellen Zugang zu aktuellen Informationen, Veranstaltungen und digitalen Angeboten der Gemeinde – speziell auch für ältere Bürgerinnen und Bürger. Ein besonders interessanter und entscheidender Vorteil der App gegenüber der Homepage sind die Push-Nachrichten. Über diese können wichtige Informationen – wie etwa Wasserabstellungen, Straßensperrungen, Mitteilungen des Rathauses oder geänderte Öffnungszeiten – direkt und zeitnah an die Nutzerinnen und Nutzer übermittelt werden. Sobald eine neue Nachricht eingeht, macht sich die App durch einen Signalton bemerkbar – so bleibt man stets bestens informiert. Die App ist natürlich kostenfrei. 

 

Die Resonanz beim Mittagstisch war sehr positiv: Mehr Seniorinnen und Senioren als erwartet zeigten großes Interesse an der App und ließen sie sich gleich vor Ort auf dem eigenen Smartphone installieren.

Weitere Ortsteile können dieses Angebot ebenfalls nutzen. Interessierte Gruppen oder Einrichtungen wenden sich bitte direkt an Frau Isabel Haub unter der E-Mail-Adresse isabel.haub@langgoens.de oder telefonisch über das Rathaus Langgöns, um einen individuellen Termin zu vereinbaren.

 

Fotos I. Haub

Die elektronische Patientenakte

Auf großes Interesse ist der vom Seniorenbeirat Langggöns initiierte Vortrag zum Thema " Elektronische Patientenakte" im Januar 25 gestoßen, zu dem Rudolf Seitz, Sprecher des Seniorenbeirates, ca. 70 Interessierte begrüßen konnte.

Herr Hans-Ullrich Theiss, der mit seinem Team seit vielen Jahren das PC-Cafe 55+ leitet, referierte zu dem Thema.

Was ist die Idee hinter der „elektronischen Patientenakte“ ? Auf den Punkt gebracht: weg von der Zettelwirtschaft , hin zu: alles-auf-einen-Klick. Künftig sollen behandelnde Ärztinnen und Ärzte die meisten Informationen in der ePA ablegen: Diagnosen, Medikamente, Röntgenbilder, Arztbriefe und vieles mehr. Die Kassen steuern die Abrechnungsdaten bei.

Die elektronische Patientenakte wird für jeden gesetzlich Krankenversicherten angelegt, der nicht aktiv widersprochen hat.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Ärztinnen und Ärzte können sich ein besseres Bild machen, wenn Sie Vorbefunde kennen und wissen, welche Medikamente der Patient einnimmt. Auch dem Versicherten stehen die Daten zur Verfügung, indem er sich sich die entsprechende App auf seinem Smartphone einrichtet.

Vielen Dank an Hans-Ullrich Theiss, der neben seinem Vortrag auf die Fragen der Interessierten eingegangen ist. Hier die Linkempfehlung für weitere Infos mehr

Ideen für ein besseres Miteinander in Langgöns gefragt

Projekt „Inklusiver Landkreis“: Vorschläge in der Ideenbox vor Ort sammeln oder einfach online einreichen

Landkreis Gießen/Langgöns. Viele Menschen stehen im Alltag vor Barrieren und brauchen Unterstützung – zum Beispiel, weil sie alt sind, weil sie einsam sind, weil sie eine Behinderung haben, weil sie Sprachprobleme haben oder weil sie finanziell nur schwer über die Runden kommen.

Was ist nötig, um das vor Ort zu ändern? Wie sehen passende Unterstützungsangebote aus? Wie klappt ein besseres Miteinander? Was kann jeder in seiner Nachbarschaft und seinem Alltag tun, um Hürden abzubauen? Wie können ältere Menschen in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, wenn sie Hilfe brauchen oder pflegebedürftig werden? Was kann jeder tun, um Einsamkeit zu vermeiden?

Um diese Fragen dreht sich das Projekt „Inklusiver Landkreis“ – und das auch direkt vor Ort in Langgöns: Langgöns ist neben Biebertal, Lich und Lollar eine von vier Modellkommunen im Landkreis, in denen viele Ideen rund um das Thema gesammelt werden. Alle Interessierten sind eingeladen, mitzumachen und sich zu äußern.

Ideenbox steht im Rewe-Markt Travaci parat

Wer einen Vorschlag hat, wer ein Problem sieht oder eine Idee loswerden möchte, kann dies aufschreiben und in eine Ideenbox einwerfen: Seit Kurzem steht eine solche Box für mehrere Wochen in Langgöns im Rewe-Markt Travaci (Am Lindenbaum 1) parat. Ideen kann man aber auch ganz einfach online einreichen auf der Beteiligungsseite des Landkreises Gießen unter https://seimitdabei.lkgi.de Mit der „digitalen Ideenbox“ sind alle Bürger:innen Landkreis zum Mitmachen eingeladen.

„Wie wir dafür sorgen können, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, am sozialen Miteinander teilzuhaben und selbstbestimmt zu leben – das möchten wir von den Bürger:innen vor Ort erfahren. Denn sie wissen am besten, welche Veränderungen es in ihrer Gemeinde benötigt, um mehr Gemeinsamkeit zu schaffen“, sagt Kreis-Sozialdezernent Frank Ide.

Er lädt gemeinsam mit dem Langgönser Bürgermeister Marius Reusch die Menschen ein, sich zu äußern und mitzumachen. „In Langgöns gibt es viele engagierte Menschen, die mit ihren Ideen zu diesem Projekt einen wertvollen Beitrag leisten können. Besonders die Mitglieder in den zahlreichen Vereinen und in unserem Seniorenbeirat können ihre langjährige Erfahrung einbringen“, sagt Reusch.

Zum Abschluss wird es eine Bürgerdialogveranstaltung geben, in der die Ideen für Langgöns vorgestellt und diskutiert werden. Wer Interesse hat, kann sich dafür schon jetzt den Termin am Freitag, 25. Oktober, von 14 bis 17 Uhr im Bürgerhaus in Niederkleen (Pestalozzistraße 1) vormerken.

Informationen zum Projekt „Inklusiver Landkreis“ gibt es unter www.lkgi.de/inklusiver-landkreis oder bei der Projektbeauftragten Dr. Michaela Fink, Telefon 0151 65587925, E-Mail: projekt-inklusiver-landkreis@lkgi.de.

Bildunterschrift: Sie haben gemeinsam die Ideenbox im Rewe-Markt Langgöns aufgestellt (v. l.): Marion Beppler vom Bereich Senioren und Soziales der Gemeinde Langgöns, Markus Krischke vom Rewe-Markt Langgöns, Projektbeauftragte Dr. Michaela Fink, Armin Elmshäuser, Vorsitzender des Sozial-, Sport- und Kulturausschusses der Gemeinde Langgöns und Bürgermeister Marius Reusch. (Foto: Landkreis Gießen)

 

 

Langgönser besprechen Ideen für mehr Gemeinsamkeit und bessere Inklusion

Landkreis und Gemeinde hatten Engagierte und Interessierte zum offenen Bürgerdialog eingeladen: viele gute Einfälle

Landkreis Gießen/Langgöns. In der Ideenbox, die an verschiedenen Begegnungspunkten in der Gemeinde aufgestellt war, konnten Menschen aus Langgöns im Vorfeld Wünsche und Vorschläge zur Verbesserung des sozialen Lebens abgeben. Beim Bürgerdialog, der kürzlich im Bürgerhaus Niederkleen stattfand, wurden diese Ideen vorgestellt, ergänzt und besprochen. Zu dem Dialog hatten Frank Ide, Sozialdezernent des Landkreises Gießen, und Marius Reusch, Bürgermeister von Langgöns, sowie Dr. Michaela Fink alle Interessierten und Engagierten eingeladen.

Michaela Fink ist die Verantwortliche, die für den Landkreis Gießen das Projekt „Inklusiver Landkreis“ durchführt. Langgöns ist dabei – neben Biebertal, Lich und Lollar – eine der Modellkommunen, in denen sie Bedarfe, Probleme und Vorschläge für alle Bereiche des Alltagslebens gesammelt hat. „Wir möchten erfahren, wo der Schuh drückt, um dann gemeinsam die Situation vor Ort verbessern zu können“, umriss sie das Projektziel. Und so nahmen die Beteiligten auch in Langgöns das soziale Leben in der Gesamtgemeinde kritisch unter die Lupe.

Viele vielversprechende Gedanken und Anregungen

Frank Ide lobte die zahlreich eingereichten, vielversprechenden Vorschläge aus der Langgönser Bürgerschaft. „Jetzt wollen wir gemeinsam überlegen, was davon umzusetzen ist. Auf dem Weg zu mehr Gemeinsamkeit müssen viele Rädchen ineinandergreifen“, sagte er und übergab das Wort an den Bürgermeister.

Dieser unterstrich den Mehrwert, den das Projekt für seine Gemeinde habe. „Jetzt liegen viele Ideen auf dem Tisch. Wenn wir es schaffen, alle Akteure in der Gemeinde einzubinden, können wir was bewegen.“ Er appellierte an alle, die sich bereits engagieren, weiter mitzuwirken: „Dank Ihres Engagements tut sich was in Langgöns!“

Ist-Situation stellt schon mal ein gutes Fundament dar

Seniorenratssprecher Rudolf Seitz stellte vor, welche Angebote es bereits gibt. Dazu gehört die facettenreiche Seniorenarbeit des Seniorenbeirats der Gemeinde. Besonders stolz sei die Gemeinde auf ihr Bürgerbus-Angebot, bei dem zurzeit 18 ehrenamtliche Fahrer Menschen mit eingeschränkter Mobilität unterstützen. Die Gemeinde bietet außerdem einen Formularlotsen, Pflegeinfos, einen Sicherheitslotsen, einen Taxipass und als lokale Informationsmedien die LanggönsApp und das Amtsblatt.

Darüber hinaus gibt es Seniorenclubs in Oberkleen und Dornholzhausen, sowie die zahlreichen Angebote für Senioren von Vereinen und Kirchen, Sozialträgern und anderen Einrichtungen, sowie dem REWE-Supermarkt. Zudem existieren Begegnungsorte wie die Bürgergärten in Lang-Göns und in Niederkleen. Weitere soziale Treffpunkte seien in Planung: ein Dorfcafé im alten Feuerwehrhaus in Espa und ein Freizeit- und Kulturtreff in der Kerngemeinde in der Orangerie.

Lange Wunschliste zeigt Bedarfe auf

Zu den Vorschlägen aus der Ideenbox zählen Dorfhelfer für alle Ortsteile, eine Gemeindeschwester, Einkaufshilfen, Mitfahrbänke und Besuchsdienste. Außerdem besteht Bedarf an mehr Möglichkeiten für Begegnung und Bewegung, zum Beispiel gemeinsame Spaziergänge und Radtouren, Tanzen 60+, Zusammenkünfte für Gemeinschaftsspiele, Handarbeitstreffs oder gesellige Frühstücksrunden.

Auf der Wunschliste steht außerdem eine zweite Gruppe für die überfüllte Seniorenwerkstatt, mehr Bildungsangebote für Ältere und organisierte Fahrten zu kulturellen Veranstaltungen. Auch Bauliches wurde moniert, beispielsweise Barrieren auf Gehwegen und Hindernisse in öffentlichen Gebäuden. Zudem werden mehr Bänke zum Ausruhen gewünscht, außerdem ortsnahe Fachärzte.

Bestehende und neue Angebote müssen gut k4ommuniziert werden

Neben Kritik, was alles fehle, wurden auch konkrete Lösungsvorschläge benannt. Alle waren sich einig, dass auch die Ressourcen und Engagement-Bereitschaft der älteren oder gehandicapten Menschen eingebunden werden müssten. Zudem sollen Maßnahmen bevorzugt an bestehende Strukturen und vorhandenes Engagement anknüpfen, um keine Doppelstrukturen zu schaffen. Dennoch blieb die wichtige Frage der Kommunikation in weiten Teilen unbeantwortet: „Wie kommen wir zueinander?“

Rudolf Seitz vom Seniorenbeirat merkte an, dass es durchaus viel ehrenamtliches Engagement in Langgöns gäbe, aber es fehle an Menschen, die bereit seien, voranzugehen und Verantwortung zu übernehmen, um gute Ideen auch tatsächlich umzusetzen.

Aufruf: Im Kleinen aktiv werden und Verantwortung übernehmen

Michaela Fink ermunterte, den gemeinsamen Dialog vor Ort fortzusetzen. Sie erklärte: „Das Projekt Inklusiver Landkreis schaut vorrangig auf kleinräumige, niederschwellige Initiativen. Kleine Initiativen können wachsen und auf andere Ortschaften ausstrahlen.“ Es sei nicht sinnvoll, großflächige Entwürfe zu fokussieren, für die es dann keine Ressourcen gibt.

Alle, die dabei mitdenken, mitreden und vor Ort mitmachen wollen, sind herzlich eingeladen, sich bei der Projektbeauftragten zu melden: Dr. Michaela Fink, Telefon: 0151 65587925, E-Mail: projekt-inklusiver-landkreis@lkgi.de

Kasten: Über das Projekt „Inklusiver Landkreis“

Viele Menschen stehen im Alltag vor Barrieren und brauchen Unterstützung – etwa, weil sie alt sind, weil sie einsam sind, weil sie eine Behinderung haben, weil sie Sprachprobleme haben oder weil sie finanziell nur schwer über die Runden kommen.

Was ist nötig, um das vor Ort zu ändern? Wie sehen passende Unterstützungsangebote aus? Wie klappt ein besseres Miteinander? Was kann jeder in seiner Nachbarschaft und seinem Alltag tun, um Hürden abzubauen? Wie können ältere Menschen in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, wenn sie Hilfe brauchen?

Bei diesen Fragen setzt das Projekt an. Mehr Informationen gibt es unter www.lkgi.de/inklusiver-landkreis oder bei der Projektbeauftragten Dr. Michaela Fink, Telefon (0151) 65587925, E-Mail: projekt-inklusiver-landkreis@lkgi.de

Erfolgreiche Informationsveranstaltung zum Thema "Die Pflegeversicherung" im April

Der Seniorenbeirat Langgöns und der Pflegestützpunkt Gießen haben am 23.04.2024 eine Informationsveranstaltung zum Thema "Die Pflegeversicherung" erfolgreich durchgeführt. Unter der Leitung von Dozent Nils Freitag wurden wichtige Aspekte der Pflegeversicherung beleuchtet und diskutiert.

Die Veranstaltung fand im kleinen Saal des Bürgerhauses Langgöns statt und konnte etwa 85 Gäste begrüßen. In einem informativen Vortrag wurden die Ansprüche pflegebedürftiger Menschen sowie die Auswirkungen der aktuellen Reformen in der Pflegeversicherung detailliert erläutert.

Folgende Einzelthemen wurden im Rahmen der Veranstaltung behandelt:

  • Grundlegendes zur Pflegeversicherung
  • Pflegesachleistung und häusliche Pflegehilfe
  • Pflegegeld und Kombinationsleistungen
  • Der Entlastungsbetrag und Unterstützung im Alltag
  • Tagespflege
  • Verhinderungspflege und Ersatzpflege mit den entsprechenden Neuerungen
  • Kurzzeitpflege
  • Pflegehilfsmittel
  • Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen
  • Pflegeunterstützungsgeld
  • Versorgung Pflegebedürftiger bei Inanspruchnahme von Vorsorge- oder Rehaleistungen durch die Pflegeperson
  • Soziale Sicherung der Pflegepersonen
  • Vollstationäre Pflege

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Die Veranstaltung bot eine wertvolle Gelegenheit, sich umfassend über die Pflegeversicherung zu informieren und wichtige Fragen zu klären. Die Präsention, bzw. Zusammenfassung des Vortrages wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Lesen Sie mehr

Der Seniorenbeirat Langgöns und der Pflegestützpunkt Gießen bedanken sich bei allen Teilnehmern und freuen sich über das große Interesse an diesem wichtigen Thema.


Veranstaltungen Aktuell

Seniorenmittagstisch

Hier finden Sie den aktuellen Mittagstisch 

Dezember 2025 mehr

Bürgerbus Fahrten ins Forum WZ, Bad Nauheim, Einkaufsfahrten

Wir bieten für nicht mobile, ältere Bürgerinnen/Bürger (max.7 Personen) eine Fahrt ins Forum Wetzlar und nach Bad Nauheim an. Termine nachfolgend:

Voranmeldung ist zwingend notwendig Tel. 06403-9020-0

Zusätzliche Verkehrsmittel

Mobilität/Taxipass/Bürgerbus

Ergebnisse zweite Seniorenumfrage 2020/21

Älter werden in der Gemeinde Langgöns - Ergebnisse zweite Seniorenumfrage 2020/21 mehr

Ergebnisse erste Seniorenumfrage 2019/20

Älter werden in der Gemeinde Langgöns - Ergebnisse erste Seniorenumfrage 2019/20 mehr