Was versteht man unter Tiergestützter Pädagogik?

Unter tiergestützter Pädagogik werden alle Maßnahmen verstanden, die einen positiven Effekt auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen haben – und zwar durch das Zusammenarbeiten mit einem Tier. Vor allem Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten können so ihre sozialen, kognitiven und motorischen Fähigkeiten ausbauen.

Über uns - Julia, Frida und Blue

Mein Name ist Julia Fuchs, ich arbeite seit über 20 Jahren für die Gemeinde Langgöns als Erzieherin und derzeit in der Kita Kinderkiste in Oberkleen tätig. Da ich gleichzeitig begeisterte Hundebesitzerin bin, kam ich auf die Idee, meine Hunde in meine Arbeit zu integrieren. In meiner Freizeit besuchten wir die staatliche TBHA in Hessen und erhielten den Abschluss als Therapie Begleit-Hunde Team. Nun können wir ein besonderes und neues Angebot für unsere Kindertagesstätten anbieten und hier vorstellen:

Meine Hunde und ich besuchen in regelmäßigen Abständen unsere Kitas in der Gemeinde Langgöns. Bei diesem tiergestützten Pädagogikangebot lernen die Kleinen ganz spielerisch den Umgang und viel Wissenswertes über Hunde. Neben Informationen darüber, wie man sich generell bei Hunden verhalten sollte, was sie alles brauchen oder welche Berufe mit Hunden zu tun haben, stehen auch viele gemeinsame Spiele auf dem Programm. Die Kinder haben beispielsweise viel Spaß bei einem Intelligenzspiel für Hunde: Dabei dürfen sie Leckerlis für die Vierbeiner unter Hütchen verstecken, die von den Tieren anschließend gesucht werden. Erfahren Sie mehr in diesem Bericht:

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Warum ein Hund in der KiTa?

Wissenschaftliche Studien belegen die positive Wirkung eines Hundes auf die Kinder

 

  • Durch einen Hund in der Kita werden soziale Kompetenzen, die Übernahme von Verantwortung und das Selbstervertrauen gefördert
  • Kinder üben den richtigen Umgang mit dem Hund
  • Steigerung der Aufmerksamkeit
  • Verbesserung der Motorik, der Wahrnehmung, der kognitiven Entwicklung und der Kommunikation
  • Kinder bekommen eine Vorstellung davon, dass alle Lebewesen friedlich miteinander leben können, wenn Eigenarten respektiert und akzeptiert werden
  • Kommunikation ist mehr als Sprache. Die Kinder lernen, die Körpersprache von Mensch und Tier zu deuten, zu analysieren, zu verstehen und einzusetzen
  • Aneignen von Sachwissen über den Hund im Allgemeinen

 

Wie läuft ein Besuch in den Kitas ab?

Jede Einrichtung erstellt mit mir zusammen ein individuelles Konzept, wie Frida und Blue mit den jeweiligen Kindergruppen arbeiten. Dieses kann in der gesamten Gruppe, aber auch in Kleingruppen von bis zu 4 Kindern, in der Vorschularbeit oder an Waldtagen sein. Ich versuche, die Einheiten so zu gestalten, dass die Arbeit mit den Hunden im Zusammenspiel ein echter Gewinn für die Kinder wird und deren Entwicklung auf besondere Weise unterstützt und fördert. Selbstverständlich ist auch ein entsprechendes Hygienekonzept ausgearbeitet.

Nach vorheriger telefonischer Absprache sind Besuchstermine mit Hund Mittwochsvormittags möglich.

Erster Besuch (ca. 1 Stunde)

Die Vorstellung erfolgt meist im Stuhlkreis in kleinen Gruppen um die Hunde kennenzulernen. Ausführlich werden der Umgang mit den Hunden und die dazugehörigen Regeln besprochen. Es folgen kleine, tiergestütze Aktivitäten, die weder Kind noch Hund überfordern. Auch Einzelbetreuung von Kind und Hund ist möglich.

Folgende Besuche

In Kleingruppenarbeit werden verschiedene Themen behandelt, z. B. Rassekunde oder motorische Spiele

 

Kontakt

Kita KInderkiste Oberkleen
Julia Fuchs

Brückenstr. 8 -  35428 Langgöns 
Tel      06447 - 88 60 152
Fax      06447 - 88 60 153

E-Mail   kita-kinderkiste@langgoens.de